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Stephansdom

Aus Wien Geschichte Wiki
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Ansicht des Stephansdoms. Fotografie von Oscar Kramer, um 1890
Daten zum Bauwerk
Art des Bauwerks Katholische Kirche
Datum vonDatum (oder Jahr) von 1137
Datum bisDatum (oder Jahr) bis
Andere BezeichnungAndere Bezeichnung für diesen Eintrag Dom- und Metropolitankirche zu St. Stephan und allen Heiligen, Steffl
Frühere Bezeichnung Stephanskirche
Benannt nach Stephan (Heiliger), Allerheiligen
Einlagezahl
Architekt Simon Achleitner, Hans von Prachatitz, Hans Puchsbaum, Laurenz Spenyng, Hans Saphoy, Karl Holey, Friedrich Schmidt, Wenzel Parler, Jörg Öchsl, Anton Pilgram (Baumeister), Gregor Hauser, Adam Haresleben, Leopold Ernst, Peter von Prachatitz
Prominente Bewohner
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei 4079282-1
WikidataIDID von Wikidata Q5943
Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki  Adlerturm, Mittelalter, Kirchen, Sakralbauten, Erzdiözese Wien, St. Stephan (Pfarre), Domarchiv Wien, Dommusik Wien, Stephansfreithof, Riesentor, Pummerin, Südturm (St. Stephan), Kirchenmappe, Wiener Dombauhütte
RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Letzte Änderung am 10.06.2024 durch WIEN1.lanm08trj
BildnameName des Bildes Stephansdom Kramer.jpg
BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll Ansicht des Stephansdoms. Fotografie von Oscar Kramer, um 1890
  • 1., Stephansplatz 1

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Der Stephansdom (1., Stephansplatz; eigentlich Dom- und Metropolitankirche zu St. Stephan und allen Heiligen) ist das charakteristische Wahrzeichen der Stadt Wien, Hauptwerk der Hoch- und Spätgotik in Österreich und monumentales Beispiel einer süddeutsch-österreichischen Staffelkirche. Ursprünglich Pfarrkirche (bis heute bestehende Pfarre), seit 1365 (Rudolf IV.) Kollegiats- bzw. Kapitelkirche (heutiges Domkapitel), seit 1469 (Friedrich III.) Bischofskirche (Kathedrale) und seit 1722/23 (Karl VI.) Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien.

Inhaltsverzeichnis:
  1. Maße
  2. Baugeschichte
    1. Von den Ursprüngen ins 12. Jahrhundert
    2. 13. Jahrhundert
    3. 14. Jahrhundert
    4. 15. und 16. Jahrhundert
    5. Stephansfreithof
  3. Zerstörungen
    1. Mittelalter und Frühe Neuzeit
    2. 19. Jahrhundert
    3. Zweiter Weltkrieg
    4. Wiederaufbau
  4. Rundgang außen
    1. Kunstwerke und Epitaphe
  5. Tore
  6. Rundgang innen
    1. Kapellen im Dom
    2. Grabmäler
    3. Anbauten
    4. Orgeln im Dom
    5. Katakomben
  7. Persönlichkeiten
    1. Baumeister an St. Stephan
    2. Geistliche Würdenträger
    3. Musiker an St. Stephan
  8. Siehe auch
  9. Bilder
  10. Quellen
  11. Literatur
  12. Einzelnachweise

Maße

Der Dom hat folgende Maße:

  • Länge: 110 Meter
  • Höchster Punkt (Südturm, inkl. Turmkreuz): 136,44 Meter
  • Höhe (Dach): 37,85 Meter
  • Breite: 34,2 Meter

Die Maßzahlen Drei und Vier bilden die Grundlage des Domes. Setzt man hinter die Zahl Drei die Sieben, so erhält man die 37, die „Maßzahl“ des Domes. Drei mal 37 ergibt dreimal die Eins, also 111 – ein sinnreiches Symbol der Dreifaltigkeit. 111 Fuß (ein Fuß sind circa 32 Zentimeter) ist der Dom breit. Drei mal 111, also 333 Fuß ist der Dom lang. Vier mal 111 ergibt 444: ebenso viele Fuß beträgt die Höhe des Südturmes. Sieben mal sieben mal sieben, also 343 Stufen führen bis zur Türmerstube des hohen Turmes.

Baugeschichte

Von den Ursprüngen ins 12. Jahrhundert

Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist der Dom weit älter als bisher angenommen. Bereits vor der ersten romanischen Stephanskirche gab es mindestens drei Vorgängerbauten. In das Jahr 1137 ist die erste urkundliche Nennung der Pfarre Wien zu datieren (Mauterner Tauschvertrag), deren Sitz nach derzeitigem Stand der Forschung bereits St. Stephan war. Im Jahr 1147 erfolgte die Weihe der romanischen Kirche durch Bischof Reginbert von Passau zu Ehren des dortigen Dompatrons.

13. Jahrhundert

Zwischen 1230 und 1250 kommt es zu einem Neubau. Aus dieser Zeit stammt die Westfassade mit den beiden ca. 65 Meter hohen so genannten Heidentürmen. Auch das Riesentor, der Haupteingang des Domes, stammt aus dieser Zeit. Dieses einige Male überarbeitete Tor hat eine hohe theologische Symbolik: Im Zentrum des Tympanons thront Christus im Glorienschein, als Herrscher und Retter der Welt, der gleichsam als Hausherr die Besucher beim Betreten des Domes segnet.

14. Jahrhundert

Unter Herzog Albrecht II. von Österreich, genannt „der Lahme“, erfolgte der Bauabschluss des nach ihm benannten neuen frühgotischen Chores. Die Wiener Bürgerschaft unterstützte diesen Bau tatkräftig mit Legaten, frommen Stiftungen und Testamenten. Im Jahr der Vollendung (1340) wurde er am 23. April vom Passauer Bischof Albert Herzog von Sachsen geweiht.

Herzog Rudolf IV., mit dem Beinamen „der Stifter“, gründete 1365 in einem komplizierten Vorgang ein von Passau unabhängiges Kollegiatkapitel (das heutige Domkapitel) mit einem gefürsteten Propst an der Spitze, eine wichtige Vorstufe des späteren Bistums. Er legte 1359 auch den Grundstein zum Südturm und man begann gleichzeitig mit dem gotischen Ausbau des Langhauses. 1433 war der Südturm vollendet, damit hatte Wien mit seinem 136,44 Meter hohen Turm für einige Jahre den höchsten Kirchturm Europas.

15. und 16. Jahrhundert

Zwischen 1440 und 1474 wird der gotische Dachstuhl errichtet, der sich 37,85 Meter über dem Langhaus und 25,30 Meter über dem Chor erhebt. Die gesamte Dachfläche beträgt ca. 10.000 Quadratmeter, das Muster der 230.000 bunt glasierten Dachziegel soll einem sarazenischen Teppich nachempfunden sein und auf Herzog Rudolf zurückgehen. Der hölzerne Dachstuhl wurde nach dem Dombrand 1945 durch eine 605 Tonnen schwere Stahlkonstruktion ersetzt.

Ansicht des Stephansdoms aus dem Wiener Heiligtumbuch von 1502. Zu erkennen ist der Baukran am Nordturm.

Kaiser Friedrich III. legte 1450 den Grundstein für den unvollendet gebliebenen 62 Meter hohen Nordturm. 1511 wurden die Bauarbeiten aufgrund der wachsenden Gefahr seitens der Osmanen eingestellt. Die vorhandenen Mittel verwendete man zur Befestigung der Stadtmauern. Die 1578 errichtete Renaissancehaube von Hans Saphoy (Turmhöhe: 68,3 Meter) bietet Platz für die neue, 1951 gegossene Pummerin, die größte Glocke des Domes und von ganz Österreich. Aufgrund der Bemühungen Kaiser Friedrichs III. wurde 1469 das Bistum Wien von Papst Paul II. errichtet. 1722/1723 erfolgte unter Kaiser Karl VI. und Fürsterzbischof Sigismund Kollonitsch die Erhebung zum Erzbistum durch Papst Innozenz XIII.

Stephansdom mit seiner Umgebung, 1710
Der Stephansdom im Jahr 1721, getuschte Federzeichnung von Salomon Kleiner

Stephansfreithof

Der Bau des Albertinischen Chors beanspruchte zu Beginn des 14. Jahrhunderts auch den Platz des (alten) Karners und einen Teil des die Kirche umgebenden Friedhofs. Daher musste ein neuer Karner errichtet sowie der Friedhof nach dem Erwerb eines Grundstücks der Kommende des Deutschen Ordens (1., Stephansplatz 4) und nachfolgender Umwidmung des erworbenen Areals in diese Richtung vergrößert werden.

Zerstörungen

Ansicht des Stephansdoms. Kolorierte Fotografie, 1906

Mittelalter und Frühe Neuzeit

Für 1449 ist ein Brand des Südturms überliefert. 1551 setzte man auf die acht obersten Fialen des Turms jeweils ein Hirschgeweih, weil ein solches nach dem damaligen Aberglauben gegen Blitzschlag schützen sollte: „Noch nie hat man gehört, dass ein Hirsch vom Blitz getroffen worden wäre.“

Der Dom überstand im Laufe seiner Geschichte die beiden osmanischen Belagerungen von 1529 und 1683. Während der zweiten, als angeblich mehr als 1000 Kanonenkugeln das Dach getroffen hatten, besserte man es mit färbigen Zeltplanen aus, um dem Feind vorzutäuschen, dass es noch genügend materielle Reserven in der Stadt gäbe.

19. Jahrhundert

Die Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts richteten einige Schäden an, die zum Teil erst Jahre oder Jahrzehnte später ausgebessert wurden. 1839 wurde die Turmspitze des Südturms durch Paul Sprenger abgetragen und durch eine Eisenkonstruktion die die Spitze stützte ersetzt. Da sich diese Maßnahme nicht bewährte wurde die Turmspitze 1860 durch Dombaumeister Leopold Ernst neuerlich abgetragen und daraufhin zwischen 1862 und 1864 durch Dombaumeister Friedrich von Schmidt in alter Form aus Stein wiederaufgebaut. Am 18. August 1864 wurden im Zuge der gründlichen Turmrenovierung ein neues Kreuz und ein drei Zentner schwerer Adler auf die fertiggestellte Turmspitze aufgesetzt.

Zweiter Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg ging an St. Stephan beinahe spurlos vorüber. Während des Zweiten Weltkrieges traf man verschiedene Schutzvorkehrungen, unter anderem wurden 1941 etwa 100 Tonnen jahrhundertelang angehäufter Schutt vom Dachboden entfernt und das hölzerne Dachgestühl mit einem feuerhemmenden Mittel namens „Intravan N“ imprägniert. Der neue Teil der Katakomben wurde als Luftschutzkeller verwendet – es zeigte sich aber bald, dass die Gewölbe keinen hinreichenden Schutz boten. Am 11. April 1945 brach ein verheerender Brand aus, wobei der gesamte Dachstuhl, die alte Pummerin und einige Glocken, das hochgotische Chorgestühl und weitere Kunstwerke zerstört bzw. schwer beschädigt wurden.

Wiederaufbau

Wiederaufbauarbeiten am Stephansdom, 3. Dezember 1946

Der Wiederaufbau unter Dombaumeister Karl Holey wurde zu einer Angelegenheit, die ganz Österreich bewegte. Bereits am 19. Dezember 1948 konnten im Langhaus – noch ohne Dach – wieder Gottesdienste gefeiert werden. Am 26. April 1952 erfolgte gemeinsam mit der Weihe der neuen Pummerin (am 27. April 1952 eingetroffen) die Domeröffnung durch Kardinal Theodor Innitzer. Ermöglicht wurde dieses „Wunder des Wiederaufbaus von St. Stephan“ durch die Mithilfe aller Bundesländer: Niederösterreich spendete den Steinboden, Tirol die Fenster, Salzburg den Tabernakel, Kärnten die Kronleuchter, Steiermark das Tor, Burgenland die Kommunionbank, Vorarlberg die Bänke, Oberösterreich eine Glocke und Wien (gemeinsam mit zahlreichen privaten Spendern) das Dach.

Eine Gedenktafel für die beiden Dompfarrer Karl Raphael Dorr (1905-1964) und Alois Penal (1908-1968), die sich um den Wiederaufbau verdient gemacht hatten, befindet sich am nordöstlichen Vierungspfeiler des Mittelchors und erinnert an dieses gemeinsame Unterfangen. Der Stephansdom wurde so nicht nur zum Wahrzeichen der Bundeshauptstadt, sondern ganz Österreichs. Das Läuten der Pummerin gilt als Stimme des Landes.

Der Stephansdom im Jahr 1951. Am Nordturm ist die Bauhütte für die Beseitigung der Kriegsschäden zu erkennen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden umfassende Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten durchgeführt, die zeitweise die Eingerüstung der oberen Turmteile notwendig machten. Die letzte umfangreiche Turmrestaurierung fand ihren Höhepunkt mit dem Aufsetzen des restaurierten Turmkreuzes 2008.

Rundgang außen

Stephansdom von Nordost mit dem Stephansplatz, 1792

Kunstwerke und Epitaphe

Stephansdom: Capistran-Kanzel und Totenkapelle (um 1941)

An der Außenseite beginnend beim Bischofstor im Uhrzeigersinn:

  • Renaissance-Epitaph für den Humanisten Konrad Celtes († 1508; Kopie des Originals im Innern des Doms)
  • "Kruzifixkapelle zu den neuen Grüften" (Toten- bzw. Einsegnungskapelle, 1752), in der der Leichnam von Wolfgang Amadeus Mozart am 6. Dezember 1791 eingesegnet wurde (Gedenktafel mit Porträtrelief, gewidmet vom Wiener Schubertbund, 1931); Abgang in die Katakomben
  • Capistrankanzel (um 1430) mit barocker Apotheose des hl. Johannes von Kapistran, der von der damals frei am Friedhof stehenden Kanzel aus seine Bußpredigten gehalten hat; nach einem Entwurf von François Roëttiers, Ausführung von Johann Josef Rösler (1738); gestiftet vom Wiener Franziskanerkonvent
  • Nische des zerstörten Hutstocker’schen Epitaphs von 1523; Fragmente auf der Westempore des Domes.
  • Arme Seelen-Nische mit Wandmalerei "Maria als Fürsprecherin der Armen Seelen" von Josef Danhauser (1826) mit Kopie des sogenannten Zahnwehherrgotts (Original um 1400, Kopie aus den 1960er Jahren) und drei Passionsreliefs (vermutlich Anfang des 15. Jahrhunderts)
  • sechs spätgotische Passionsfresken (um 1470)
  • Lackner’scher Ölberg, Epitaph und Grabsteine der Ratsbürgerfamilie Lackner
  • Lichtsäule: Toten- bzw. Friedhofsleuchte (1502)
  • Straub’scher Epitaph "Christi Urlaub" in Renaissancerahmen, umgeben von sieben Reliefmedaillons der Schmerzen Mariens (um 1520)
  • Epitaphe für die Dombaummeister Friedrich Schmidt (Ostseite) und Leopold Ernst (Westseite des Südturms) mit Bildnisbüsten von Carl Kundmann (1894)
  • zwischen diesen beiden Epitaphien wurde nach dessen Tod eine Gedenktafel zur Erinnerung an Hauptmann Gerhard Klinkicht, den Retter des Stephansdoms 1945, angebracht
  • Statue des Schmerzensmannes (um 1435) rechts vom Singertor
  • Hochgrab des Neidhart Fuchs, lustiger Rat am Hof Otto des Fröhlichen
  • Lichtsäule, spätgotische Totenleuchte; mit späteren Ergänzungen
  • eingeritztes "O 5", Abkürzung der österreichischen Widerstandsbewegung, rechts neben dem Riesentor

Portale

Rundgang innen

Papst Pius VI. liest im Stephansdom eine Messe, 1782
Südturm (1)Nordturm (2)Riesentor (3)Westempore (4)Barbarakapelle (5)Kreuzkapelle (6)Eligiuskapelle (7)Katharinenkapelle (8)Hochaltar (9)Herz-Jesu-Altar (10)Maria-Pócs-Altar (11)Frauenaltar (12)Josefsaltar (13)Wiener-Neustädter-Altar (14)Johannes-Nepomuk-Altar (15)Karl-Borromäus-Altar (16)Domkanzel (17)Füchselbaldachin (18)Orgelfuß (19)Lettnerkreuz (20)Rudolfs-Kenotaph (21)Friedrichsgrab (22)Dienstbotenmadonna (23)Stephansdom Behsel imagemap.jpg
Über dieses Bild
Grundriss des Stephansdoms aus der Kirchenmappe von Anton Behsel (1823)

Hochaltar

Errichtet 1640-1647 mit Altarbild "Steinigung des Heiligen Stephanus" von Tobias Pock (1640), Marmoraufbau mit Heiligenstatuen von seinem Bruder Jakob Pock

Domkanzel

Auch Pilgramkanzel genannt. Spätgotische Kanzel von Anton Pilgram (um 1500); bedeutendstes Kunstwerk des Langhauses, aus drei Sandsteinblöcken gearbeitet, am Kanzelfuß Fenstergucker (Selbstporträt des Künstlers), am Kanzelkorb Büsten der vier lateinischen Kirchenlehrer (Augustinus, Gregor der Große, Hieronymus und Ambrosius); am Handlauf des Stiegenaufgangs allerlei Getier als Symbol des Bösen, das von einem Hund, Symbol des Guten, am Vordringen gehindert wird.

Orgelfuß

Zeigt ein Selbstportrait Anton Pilgrams, darunter gemaltes Monogramm und Jahreszahl 1513.

Lettnerkreuz

Das Lettnerkreuz wurde nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg rekonstruiert und hängt frei schwebend in der Vierung, wo Haupt- und Querschiff des Domes sich kreuzen.

Rudolfs-Kenotaph

Leeres Hochgrab für Rudolf IV., den Stifter, und seine Gattin Katharina (vermutlich 1378)

Friedrichsgrab

Hochgrab Kaiser Friedrichs III. im rechten Seitenschiff des Chors (Apostelchor), rotmarmorner Sarkophag (1467-1513) nach einem Gesamtentwurf von Gerhaert Niclas van Leyden, auf der Grabplatte Liegefigur des Kaisers.

Siehe auch: Altäre im Stephansdom

Kapellen im Dom

  • Barbarakapelle (Nordturm): vollendet 1467, geweiht 1492 (nicht zugänglich)
  • Taufkapelle (Katharinenkapelle): im Südturm; geweiht 1396, eine architektonische Kostbarkeit von höchster Qualität; aus Achteck entwickelter Zentralraum mit Apsis, Sterngewölbe mit bemerkenswertem Schlussstein (Halbfigur der heiligen Katharina mit Schwert und Rad), neugotischer Schnitzaltar (1875) mit hochgotischen Holzstatue der heiligen Katharina (um 1420), davor Marmortaufstein (1481) mit Reliefs am Becken, Evangelistenstatuen am Sockel und reichgeschnitztem 4 Meter hohem Holzdeckel (früher Schalldeckel der Kanzel); rechts vom Eingang Grabstein für Bischof Anton Wolfrath († 1639) mit Bildnisbüste
  • Eligiuskapelle (Anbetungskapelle, Herzogkapelle): mit spätgotisch geschnitztem Flügelaltar (1507), im Mittelschrein Holzstatuen, auf den Flügeln Tafelbilder (dem augsburger Kunstkreis nahestehend), rechts Steinstatue der "Hausmuttergottes" (Mitte 14. Jahrhundert) aus dem Himmelpfortkloster, unter den Baldachinstatuen bemerkenswerte "Maria mit Kind"
  • Kreuzkapelle (Tirnakapelle, Prinz-Eugen-von-Savoyen-Gruft): mit Wandfresko "Golgatha" von Johann Ender (1853), davor Kruzifixus mit Bart aus echtem Haar (zweites Drittel des 15. Jahrhunderts), Grabmal des Prinzen Eugen (1663-1736), ein Marmorobelisk mit Bronzeskulpturen und Relief einer Türkenschlacht (1754). Neben dem schmiedeeisernen Tor zur Kapelle (mit Wappen Savoyen-Liechtenstein, 1736) Grabmal des Humanisten Johannes Cuspinian und seiner beiden Gattinnen (nach 1529). In der Kapelle befinden sich auch das "Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Geistlichen" (links) und das "Denkmal für die Priester, Kleriker und Laienbrüder, die Opfer der beiden Weltkriege wurden" (rechts)
  • Bartholomäuskapelle
  • Valentinskapelle
  • Kruzifixkapelle von Josef Troyer (zweite Hälfte 20. Jahrhundert), unter Verwendung der Reste des Lettnerkreuzes (nach dem Brand von 1945); beiderseits je drei Passionsreliefs

Grabmäler

Es gibt etwa 150 Epitaphien und Grabmäler im und am Dom (manche im Depot bzw. in diversen Museen), nachfolgend eine Auswahl:

Anbauten

Domkirche St. Stephan (um 1830)
  • Obere Sakristei
  • Untere Sakristei
  • Kapitelsaal (ehemaliger Winterchor)
  • Dombauhütte

Orgeln im Dom

1334 wird erstmals eine Orgel in St. Stephan erwähnt, die wohl 1513 auf den prächtigen Orgelfuß von Meister Anton Pilgram verlegt wurde. Im Jahr 1507 schuf der Bozener Meister Burchhard Tischlinger seine "große" Orgel auf dem Balkon über dem Füchselbaldachin neben der großen Sakristei. Im Zuge der Barockisierung des Domes wurden im Jahr 1701 die von dem kaiserlichen Orgelbauer Ferdinand Römer errichtete zehnregistrige Chororgel über dem alten Chorgestühl sowie 1720 die große Römerorgel mit 32 Registern auf der Westempore geschaffen. 1797 wurden die beiden ältesten Orgeln abgetragen und die große Orgel auf der Westempore auf 41 Register vergrößert[1].

1886 schuf Friedrich Walcker aus Ludwigsburg hinter dem Römer-Prospekt seine berühmte Riesenorgel (benannt nach dem unterhalb der Westempore gelegenen sogenannten "Riesentor") mit 90 Registern, die 1945 beim Brand des Domes ein Raub der Flammen wurde. Die "kleine Schwester" der Walcker-Orgel ist heute noch in der Votivkirche zu hören[2].

Nach dem Brand des Stephansdomes in den letzten Kriegstagen 1945 erhielt der Dom 1960 auf der Westempore eine neue Hauptorgel vom Wiener Orgelbauer Johann Marcellinus Kauffmann. Aufgrund akustischer und technischer Schwierigkeiten entschied man sich 1991 für den Bau einer neuen Chororgel (auch Mozartorgel genannt) beim Eingang in den Apostelchor (Südchor).

Um eine Orgelbegleitung des Gemeindegesangs bei den Liturgien an anderen Orten als dem Volksaltar im Mittelchor zu gewährleisten, erhielt der Dom mit der "Haydnorgel" 2009 ein fahrbares Instrument, das flexibel eingesetzt werden kann.

Nach jahrelanger Diskussion und Planung konnte die Kaufmannorgel auf der Westempore ab 2017 um- und teilweise neugebaut werden, die neue Riesenorgel wurde am 4. Oktober 2020 vom Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn eingeweiht.

Aktuelle Instrumente

  • Riesenorgel (Westempore)
  • Chororgel (Südchor)
  • Haydnorgel (fahrbar)
  • Truhenorgel

Katakomben

Persönlichkeiten

Baumeister an St. Stephan

Geistliche Würdenträger

Musiker an St. Stephan

Siehe auch

Stephansdom, aufgenommen von der Terrasse der kaiserlichen Wiener Hof- und Staatsdruckerei, um 1852

Bilder

… weitere Ergebnisse

Quellen

Literatur

  • Rudolf Bachleitner / Peter Kodera: Der Wiener Dom. Wien: Wiener Domverlag 1966
  • Wolfgang J. Bandion: Steinerne Zeugen des Glaubens. Die Heiligen Stätten der Stadt Wien. Wien: Herold 1989, S. 28 ff.
  • Wilhelm Baum: Rudolf IV. der Stifter. Seine Welt und seine Zeit. Graz / Wien / Köln: Styria 1996
  • Johann Josef Böker: Der Wiener Stephansdom. Architektur als Sinnbild für das Haus Österreich. Salzburg: Pustet 2007
  • Bundesdenkmalamt Wien [Hg.]: Günther Buchinger / Gerd Pichler (Bearb.), DEHIO-Handbuch, Wien, I. Bezirk – Innere Stadt, Topographisches Denkmälerinventar. Wien 2003
  • Albert von Camesina: Regesten zur Geschichte des St. Stephans-Domes. Wien: Verein für Landeskunde von Nieder-Österreich 1874
  • Felix Czeike: Wien. Innere Stadt. Kunst- und Kulturführer. Wien: Jugend und Volk, Ed. Wien, Dachs-Verlag 1993, S. 173 ff.
  • Felix Czeike: Wien. Kunst und Kultur-Lexikon. Stadtführer und Handbuch. München: Süddeutscher Verlag 1976, S. 159 ff.
  • Karin Domany, Johann Hisch [Hg.]: Der Stephansdom. Orientierung und Symbolik. Wien: Wiener Dom-Verlag 2010
  • Richard Kurt Donin: Der Wiener Stephansdom und seine Geschichte. Wien: A. Schroll 1952*dsbe.: Bauherren und Baumeister der Wiener Stephanskirche. In: Wiener Geschichtsblätter. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien 3 (1948), Nummer 1; S. 11 ff.
  • Richard Ernst / Ernst Garger: Die früh- und hochgotische Plastik des Stephansdomes. München 1927
  • Annemarie Fenzl, Die Erzdiözese Wien in ihrer Geschichte. Von König Ottokar zu Rudolf IV., dem Stifter. Im Brennpunkt: St. Stephan zu Wien. II/1. Wien: Wiener Domverlag 1997
  • Annemarie Fenzl, Die Erzdiözese Wien in ihrer Geschichte. Von Rudolf IV. zu Kaiser Friedrich III. St. Stephan: Bischofskirche – Kaiserdom, Zeuge des Glaubens. II/2, Wien: Wiener Domverlag 1998
  • Annemarie Fenzl / Lene Mayer-Skumanz / Anett Stolarski / Katrin Feiner: Ein Haus voller Zeichen & Wunder. Der Wiener Stephansdom, das Kinderbuch zum Dom. Innsbruck / Wien: Tyrolia 2014
  • Rupert Feuchtmüller / Peter Kodera: Der Wiener Stephansdom. Wien: Wiener Domverlag 1978
  • Patrick Fiska: Das älteste Reliquienverzeichnis von St. Stephan in Wien. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 121 (2013) S. 325-351
  • Viktor Flieder: Die Hirschgeweihe von St. Stephan in Wien: In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde NS. 20 (1966), S. 2611 ff.
  • Viktor Flieder: Stephansdom und Wiener Bistumsgründung. Eine diözesan- und rechtsgeschichtliche Untersuchung. Wien 1968 (Veröffentlichungen des Kirchenhistorischen Instituts der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien 6)
  • Viktor Friedl / Franz Loidl: Stephansdom - Zerstörung und Wiederaufbau. Chronik und Dokumentation. Wien: Domverlag 1967
  • Ilse Friesen: Geliebt-Gelitten-Gelobt. Die weiblichen Heiligen im Stephansdom und in anderen Kirchen Wiens, ein Nachschlagewerk mit zeitgenössischen Betrachtungen: Horn / Wien: Verlag Berger 2019
  • Gotik in Österreich (Ausstellung 19. Mai bis 15. Oktober 1967, Minoritenkirche Krems-Stein, Niederösterreich). Krems: Stadt Krems/Kulturverwaltung 1967, S. 406 ff.
  • Nikolaus Grass: Der Wiener Dom, die Herrschaft zu Österreich und das Land Tirol. Innsbruck: Rauch 1968
  • Nikolaus Grass: Zur Rechtsgeschichte des Allerheiligen-Pfalzkapitels, des Vorgängers des Metropolitankapitels zu St. Stephan in Wien. In: Studia Gratiana 14 (1967), S. 461-493
  • Reinhard H. Gruber: Der Stephansdom. Monument des Glaubens – Stein gewordene Geschichte. Wien: Pichler 2005
  • Reinhard H. Gruber: Die Domkirche St. Stephan zu Wien, Metropolitan-, Dom- und Pfarrkirche zum heiligen Stephanus und Allen Heiligen, Bischofskirche der Erzdiözese Wien, 4. Auflage. Wien: Kirchenmeisteramt d. Domkirche St. Stephan 2022
  • Reinhard H. Gruber: Der Wiener Stephansdom. Porträt eines Wahrzeichens, Innsbruck: Tyrolia 2011
  • Gustav Gugitz: Sagen und Legenden. Wien: Hollinek 1952, S. 26 f., 43, 56 ff., 68, 71 f., 102, 105 ff., 149 f.
  • Gustav Gugitz: Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Band 1: Wien. Wien: Hollinek 1955, S. 1, 38 ff., 43
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 189 ff.
  • Nikolaus Hofer: Archäologie und Bauforschung im Wiener Stephansdom. Quellen zur Baugeschichte des Domes bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Wien: Wiener Dom-Verlag 2013
  • Franz Hubmann / Rupert Feuchtmüller: St. Stephan in Wien. Der Dom lebt. Wien: Wiener Dom-Verlag, 1996
  • Renata Kassal-Mikula / Reinhard Pohanka [Hg.]: 850 Jahre St. Stephan. Symbol und Mitte in Wien, Katalog zur 226. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien. Wien: Eigenverlag der Museen der Stadt Wien 1997
  • Alois Kieslinger: Die Steine von St. Stephan. Wien: Herold 1949
  • Rudolf Koch (im Auftrag der ÖAW): Bestandaufnahme der photographischen Dokumentation und quellenmäßige Erforschung des Erhaltungszustandes der Plastik von St. Stephan in Wien, Katalog. Wien 1986/1987, unveröff. gebundenes Manuskript im Domarchiv St. Stephan. Wien
  • Renate Kohn: Wiener Inschriftensammler vom 17. bis zum beginnenden 19. Jahrhundert. Wien: Deuticke 1997 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte 32)
  • Renate Kohn [Hg.]: Der Kaiser und sein Grabmal 1517-2017. Neue Forschungen zum Hochgrab Friedrichs III. im Wiener Stephansdom. Wien / Köln / Weimar: Böhlau 2017
  • Renate Kohn: Die Inschriften der Dom- und Metropolitankirche St. Stephan I (bis 1521), gesammelt und bearbeitet von Renate Kohn nach Vorarbeiten von Richard Berger (Die Deutschen Inschriften, Wiener Reihe 9. Bd., Teil 1, in Vorbereitung)
  • Michaela Kronberger / Barbara Schedl [Hg.]: Der Dombau von St. Stephan. Die Originalpläne aus dem Mittelalter. Katalog zur 370. Sonderausstellung des Wien Museums. Wien: Metroverlag 2011
  • Ferdinand Lettmayer [Hg.]: Wien um die Mitte des XX. Jahrhunderts - ein Querschnitt durch Landschaft, Geschichte, soziale und technische Einrichtungen, wirtschaftliche und politische Stellung und durch das kulturelle Leben. Wien: Jugend & Volk 1958, S. 289 ff.
  • Alphons Lhotsky: Wiens spätmittelalterliches Landesmuseum: Der Dom zu St. Stephan. In: dsbe.: Aufsätze und Vorträge 4. Wien: Verlag für Geschichte und Politik 1974, S. 55 ff.
  • Karl Oettinger: Anton Pilgram und die Bildhauer von St. Stephan. Wien: Herold 1950. dsbe.: Das Taufwerk von St. Stephan zu Wien. Wien: Bergland 1949
  • Johann Offenberger: Bauarchäologische Untersuchungen im Bereich der Westanlage von St. Stephan in Wien. In: Friedrich Dahm (Hg.): Das Riesentor. Archäologie, Bau- und Kunstgeschichte, Naturwissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2008 (Veröffentlichungen der Kommission für Kunstgeschichte 8), S. 31-48
  • (Joseph Ogesser), Beschreibung der Metropolitankirche zu St. Stephan in Wien. Wien 1779
  • Ferdinand Opll: Nachrichten aus dem mittelalterlichen Wien. Zeitgenossen berichten. 1995, S. 18
  • Ferdinand Opll: Herrschaft und Planung - Aspekte der Stadtentstehung in Österreich. Überlegungen zu Wien und Wiener Neustadt. In: Pro civitate Austriae NF 13 (2008), S. 18-36
  • Österreichische Galerie im Belvedere / Bundesdenkmalamt Wien [Hg.]: Der Wiener Neustädter Altar und der „Friedrichs-Meister“. Wien: Österreichische Galerie Belvedere 2000
  • Richard Perger: Die Baumeister des Wiener Stephansdomes im Spätmittelatler. In: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte 23 (1970), S. 66 ff.
  • Richard Perger / Walther Brauneis: Die mittelalterlichen Kirchen und Klöster Wiens. Wien [u.a.]: Zsolnay 1977 (Wiener Geschichtsbücher, 19/20), S. 45 ff.
  • Romanische Kunst in Österreich. (Ausstellung 21. Mai bis 25. Oktober 1964; Minoritenkirche Krems-Stein, Niederösterreich). Wien: Österreichische Staatsdruckerei 1964, S. 261 ff.
  • Barbara Schedl: Der beschwerliche Weg zum Dom. Die Baugeschichte von St. Stephan. In: Michaela Kronberger / Barbara Schedl (Hg.): Der Dombau von St. Stephan. Die Originalpläne aus dem Mittelalter. Wien: Metroverlag 2011, S. 28-35
  • Barbara Schedl: St. Stephan in Wien. Der Bau der gotischen Kirche. Wien / Köln / Weimar: Böhlau 2018
  • Barbara Schinko / Leonora Leitl / Reinhard H. Gruber: Das Sagenbuch zum Stephansdom. Innsbruck: Tyrolia 2017
  • Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs), S. 42 ff.
  • Kardinal Christoph Schönborn / Annemarie Fenzl / Reinhard H. Gruber: Katechesen im Stephansdom 2004/2005. Das Evangelium der Kathedrale, https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14428675/text/katechesen [Stand: 22.11.2022]
  • Johannes Seidl / Angelika Ende / Friedrich Weißensteiner [Hg.]: Das Wiener Kollegiat-, nachmals Domkapitel zu Sankt Stephan in Wien 1365-1554 (von Hermann Göhler). Wien: Böhlau 2015
  • Johannes Matthias Testarello della Massa: Handschriftliche Beschreibung des St.-Stephans-Domes (von 1685). In: Cracauer Calender 1722-1729, sowie in: Wiener Domvereinsblatt, 2. Serie (1889-1899) und 3. Serie (1900-1908)
  • Hans Tietze: Geschichte und Beschreibung des Stephansdomes in Wien. Horn: Berger 1931 (Österreichische Kunsttopographie 23)
  • Franz Tschischka: Der St.-Stephans-Dom zu Wien und seine alten Denkmale der Kunst. Wien 1832
  • Franz Tschischka: Die Metropolitankirche zu St. Stephan in Wien. Wien: Gerold 1843
  • Karl Uhlirz: Die Rechnungen des Kirchenmeisteramtes von St. Stephan zu Wien (1404–1535). Wien: Braumüller 1902
  • Unser Stephansdom. Wien: Verein zur Erhaltung des Stephansdoms 27 (1996)
  • Rolf M. Urrisk-Obertyński: Wien - 2000 Jahre Garnisonsstadt, Band 3 Innere Stadt. Gnas: Weishaupt-Verlag 2012, S. 309 ff.
  • Wolfgang Eric Wagner: Universitätsstift und Kollegium in Prag, Wien und Heidelberg. Eine vergleichende Untersuchung spätmittelalterlicher Stiftungen im Spannungsfeld von Herrschaft und Genossenschaft. Berlin: Akademie-Verlag 1999
  • Anseim Weißenhofer: Das Hochaltarbild der Stephanskirche in Wien. In: Kirchenkunst. Österreichische Zeitschrift für Pflege religiöser Kunst. Baden: Rohrer / Wien: Krystall-Verlag, Wolfrum 2 (1930)
  • Wien im Mittelalter. Tino Erben [Gestaltung]. Wien: Eigenverlag der Museen der Stadt Wien 1975 (Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien; 41), S. 98 ff.
  • Lukas Wolfinger: Die Herrschaftsinszenierung Rudolfs IV. von Österreich. Strategien – Publikum – Rezeption. Köln / Wien / Weimar: Böhlau 2018 (Symbolische Kommunikation in der Vormoderne, 10)
  • Hermann Zschokke: Geschichte des Metropolitankapitels zum hl. Stephan in Wien. Wien: Verlag von Carl Konegen 1895
  • Josef Zykan: Zur Baugeschichte des Stephansturmes. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Vergleichende Kunstforschung in Wien 8 (1955), S. 57 f.
  • Marlene Zykan: Der Stephansdom. Wien: Zsolnay 1981 (Wiener Geschichtsbücher 26/27)
  • Marlene Zykan: Zur Baugeschichte des Hochturmes von St. Stephan. In: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte 23 (1970), S. 28 ff.
  • Marlene Zykan: Der Westbau von St. Stephan. Zur Forschungslage und aktuellen Problematik. In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege 44 (1990), S. 47-52

Einzelnachweise