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Hietzinger Friedhof

Aus Wien Geschichte Wiki
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Biedermeier-Gräber auf dem Neuen Hietzinger Friedhof (1970)
Daten zum Objekt
Art des Objekts Friedhof
Datum vonDatum (oder Jahr) von 1787
Datum bisDatum (oder Jahr) bis
Name seit 1787
Andere BezeichnungAndere Bezeichnung für diesen Eintrag
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Bezirk 13
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei 1233236814
WikidataIDID von Wikidata Q2718154
Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki  Alter Hietzinger Friedhof, Friedhöfe, Hietzinger Friedhöfe
RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Letzte Änderung am 4.06.2024 durch WIEN1.lanm08uns
BildnameName des Bildes Neuerhietzingerfriedhof.jpg
BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll Biedermeier-Gräber auf dem Neuen Hietzinger Friedhof (1970)


Hietzinger Friedhof (13., Maxingstraße 15).

Der nach Auflassung des alten Hietzinger Friedhofs außerhalb des Orts angelegte neue (interkonfessionelle) Friedhof wurde am 12. Februar 1787 geweiht, mehrfach erweitert (1794, 1817, 1892/1894, 1896/1897, 1904, 1907 [Weihe des neuen Teils am 4. Jänner 1908], 1909) und 1835 mit einer Mauer umgeben (Erweiterung 1907); 1911/1912 wurden Kapelle und Leichenkammer neu erbaut, nach dem Ersten Weltkrieg weitere Vergrößerungen vorgenommen (1929, 1931, 1937/1938, 1940, 1944), ebenso nach dem Zweiten Weltkrieg. 1970/1971 wurden die Aufbahrungshalle und die Kapelle von Erich Boltenstern renoviert beziehungsweise umgestaltet.

Die Lage des Friedhofs (Villengegend, Nobelsommerfrische, Schönbrunn) gab ihm schon bald das Ansehen eines „Nobelfriedhofs", berühmt durch seinen stimmungsvollen Zauber, schöne Empire- und Biedermeiergrabsteine sowie monumentale Mausoleen vieler Familien des österreichischen Hochadels und des gehobenen Bürgerstands beim Eingang (klassizistische Tempelbauten, neugotische und neobarocke Kapellen). Hier fanden Alois und Carl Auer-Welsbach, Alban Berg, Fanny Elßler, die Schwestern Fröhlich, Franz Grillparzer, Anton Hanak, Gustav Klimt, Kolo Moser, Katharina Schratt, Otto Wagner, aber auch Bürgermeister Richard Weiskirchner und Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß sowie Feldmarschall Franz Conrad von Hötzendorf ihre letzten Ruhestätten; groß ist die Zahl von Adelsangehörigen, Industriellen, Wissenschaftlern und Schriftstellern. 1969 wurde der Biedermeierteil aufgelassen.

Siehe auch: Alter Hietzinger Friedhof, Hietzinger Friedhöfe, Friedhöfe.

Liste der auf dem Hietzinger Friedhof bestatteten Personen

Im Wien Geschichte Wiki gibt es 432 Einträge von Personen, die auf diesem Friedhof bestattet sind.

BildName des BildesPersonennameBerufBerufGeburtsdatumDatum der GeburtSterbedatumSterbedatumGrabstelle
Johann AmannArchitekt19 Mai 176528 November 1834
Auguste AnschützSchauspielerin7 Juli 181921 März 1895Gruppe 15, Nummer 35E
Rosa AnschützSchauspielerin20 März 183010 September 1909Gruppe:15, Nummer:4D
Josef ArminTextautor
Schauspieler
4 August 185825 Mai 1925
Alois Auer-WelsbachErfinder
Buchdrucker
11 Mai 181310 Juli 1869
Carl Auer-WelsbachChemiker
Erfinder
1 September 18584 August 1929
Moritz Auffenberg von KomarówGeneraloberst22 Mai 185218 Mai 1928Gruppe 49, Nummer 235
Karl AuschNationalökonom
Journalist
Bankbeamter
8 Dezember 189320 Juni 1976Gruppe 4; Nummer 64
Elisabeth Bachofen-EchtBildhauerin20 Januar 189419 Oktober 1944Gruppe 12, Nummer 197
Reinhold Backmann1 Dezember 18844 März 1947
… weitere Ergebnisse

Quellen

Literatur

  • Werner T. Bauer: Wiener Friedhofsführer. Genaue Beschreibung sämtlicher Begräbnisstätten nebst einer Geschichte des Wiener Bestattungswesens. Wien: Falter-Verlag 1988, S. 135 ff.
  • Felix Czeike: XIII. Hietzing. Mit ausführlicher Beschreibung, Karten- und Grundrißskizzen von Schönbrunn. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1982 (Wiener Bezirkskulturführer, 13), S. 31 ff.
  • Hietzing. Ein Heimatbuch für den 13. Wiener Gemeindebezirkes. Hg. von der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde in Hietzing. Wien: Österr. Bundesverlag 1925, S. 231 ff.
  • Franz Knispel: Zur Geschichte der Friedhöfe in Wien. Wien: Wiener Stadtwerke - Städtische Bestattung 1992, Band 1, S. 134 ff.
  • Ferdinand Lettmayer [Hg.]: Wien um die Mitte des XX. Jahrhunderts - ein Querschnitt durch Landschaft, Geschichte, soziale und technische Einrichtungen, wirtschaftliche und politische Stellung und durch das kulturelle Leben. Wien: 1958, S. 566 f.

Weblinks