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Alserbachstraße

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Julius-Tandler-Platz, Blick von erhöhtem Standort gegen Nordbergstraße und Alserbachstraße (1956).
Daten zum Objekt
Art des Objekts Verkehrsfläche
Datum vonDatum (oder Jahr) von
Datum bisDatum (oder Jahr) bis
Name seit 1862
Andere BezeichnungAndere Bezeichnung für diesen Eintrag
Frühere Bezeichnung Auf dem Griez, Auf den Hürnern, Auf dem Grieß am Alserbach
Benannt nach Alser Bach
Bezirk 9
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei
WikidataIDID von Wikidata
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RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Letzte Änderung am 22.06.2018 durch WIEN1.lanm08mic
BildnameName des Bildes Julius-Tandler-Platz 1956.jpg
BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll Julius-Tandler-Platz, Blick von erhöhtem Standort gegen Nordbergstraße und Alserbachstraße (1956).


Alserbachstraße (9, Alservorstadt [Nummer 2-12], Roßau [Nummer 14-32], Thury [Nummer 1-25], Althan [Nummer 27-37]), benannt (1862) nach dem in offenem Bett fließenden Alser Bach (Als).

Schrägluftaufnahme über den Franz-Josefs-Bahnhof, Alserbachstraße, Lichtentaler Kirche, Althanstraße, Nordbergstraße, Heiligenstädter Straße und Donaukanal vom 20. September 1957.

Die Alserbachstraße hieß ab 1353 Auf dem Griez, ab 1699 auch Auf den Hürnern (1701 Hüenern), ab 1719 Auf dem Grieß am Alserbach. Teile des Straßenzuges hatten auch andere Bezeichnungen: in der Vorstadt Thury Weiße Löwengasse (1749, benannt nach dem Hausschild „Zum weißen Löwen", Alserbachstraße 1, Nußdorfer Straße 24), Löwengasse (ab 1799) beziehungsweise Kapellengasse (nach der Thurykapelle); in der Alservorstadt Hofgreislerzeile (Nummer 2-12; benannt nach dem Hofgreisler Joseph Franz Höfer, der 1739-1767 auf Nummer 4/4a ansässig war), Am Spitalberg in der Lazarethgasse (Gegend der heutigen Boltzmanngasse, 1791) sowie (Straße) Am Alsterbach (ab 1778). Auf Nummer 35-37 befand sich das Althansche Bad. Die Alserbachstraße nahm 1914 die Häuser der aufgelassenen Kapellengasse auf (heute Nummer 1-3).

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Literatur

  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929
  • Ferdinand Lettmayer [Hg.]: Wien um die Mitte des XX. Jahrhunderts - ein Querschnitt durch Landschaft, Geschichte, soziale und technische Einrichtungen, wirtschaftliche und politische Stellung und durch das kulturelle Leben. Wien: 1958, Register
  • Hans Mück: Quellen zur Geschichte des Bezirks Alsergrund. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien 1978 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 3), S. 16, S. 97
  • Adolf Wolf: Alsergrunder Verkehrsflächenverzeichnis. In: Heimatmuseum Alsergrund 72 (1977). Wien: Museumsverein Alsergrund 1960 - lfd.
  • Adolf Wolf: Heimatmuseum Alsergrund, Nummer 58/1974