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Mahnmal für ZwangsarbeiterInnen im Hafen Lobau

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Mahnmal für ZwangsarbeiterInnen im Hafen Lobau, 22., Lobgrundstraße 1
Daten zur Erinnerung
Art des Erinnerns Denkmal
Status existiert
Gewidmet
Datum vonDatum (oder Jahr) von 2010
Datum bisDatum (oder Jahr) bis
Stifter*inStifterin oder Stifter  Bezirksvertretung
Art des/der Stifter*inArt der Stifter*in oder des Stifters  Stadt Wien
Architekt
Standort Straßenraum
Ortsbezug Arbeitsort, Deportations- oder Todesort, Repressionsort
Bezirk 22
Historischer Bezug Nationalsozialismus
Thema der Erinnerung Tod, Zwangsarbeit
Gruppe NS-Opfer generell, ZwangsarbeiterInnen
Geschlechtsspezifik Beide
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GNDGemeindsame Normdatei
WikidataIDID von Wikidata
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RessourceUrsprüngliche Ressource  POREM
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Letzte Änderung am 14.04.2021 durch DYN.krabina
BildnameName des Bildes Mahnmal für ZwangsarbeiterInnen im Hafen Lobau, 1220 Lobgrundstraße 1.jpg
BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll Mahnmal für ZwangsarbeiterInnen im Hafen Lobau, 22., Lobgrundstraße 1
  • 22., Lobgrundstraße 1

Es wurden noch keine Bezeichnungen erfasst!


Am 26. Mai 2010 wurde in der Lobgrundstraße, am Rand der Lobau, ein Mahnmal errichtet, das an die ZwangsarbeiterInnen unter dem nationalsozialistischen Regime erinnern soll, die hier beim Bau des Donau-Oder-Kanals und des Ölhafens, in der Landwirtschaft sowie im Lagerbordell, das sich im Tanklager Lobau befand, zwischen 1938 und 1945 eingesetzt und ermordet wurden. Gestaltet wurde das Mahnmal von Karl Löff.

Die Inschrift der Tafel zum Mahnmal lautet:

"Im Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes 1938-1945

Dieses Mahnmal erinnert im Besonderen an jene Frauen und Männer die in den hier befindlichen Lagern und Einrichtungen während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit leisten mussten.

Viele von ihnen kamen dabei ums leben!

Niemals vergessen!

Dieses Mahnmal wurde auf Initiative der Bezirksvertretung Donaustadt am 26. Mai 2010 errichtet"

Die Errichtung des Mahnmals geht auf einen Antrag der Donaustädter Grünen zurück, der 2008 im Bezirksparlament eingebracht und gegen die Stimmen der FPÖ beschlossen wurde. Die Realisierung erfolgte in Zusammenarbeit mit Bezirksvorsteher Norbert Scheed.

Literatur