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Joseph Matthäus Aigner

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Porträt von Joseph Matthäus Aigner
Daten zur Person
PersonennameName der Person Aigner, Josef Matthäus
Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens Aigner, Josef Matthias
Titel
Geschlecht männlich
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei 116274344
Wikidata Q874595
GeburtsdatumDatum der Geburt 18. Jänner 1818
GeburtsortOrt der Geburt Wien
SterbedatumSterbedatum 19. Februar 1886
SterbeortSterbeort Wien
BerufBeruf Porträtmaler
Parteizugehörigkeit
Ereignis Revolution 1848
Nachlass/Vorlass Wienbibliothek im Rathaus
Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki  Akademische Legion, Revolution 1848, Langes 19. Jahrhundert
RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
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Letzte Änderung am 3.11.2023 durch WIEN1.lanm09fri
BestattungsdatumDatum der Bestattung 
FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
Grabstelle
BildnameName des Bildes Joseph Aigner.jpg
BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll Porträt von Joseph Matthäus Aigner
  • 1., Dr.-Karl-Lueger-Ring 20 (Sterbeadresse)
Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft

  • Gemeinderat von Wien (1883 bis 1886)
  • Kommandant der Akademischen Legion (Oktober 1848 bis 1. November 1848)

Josef Matthäus (Matthias) Aigner, * 18. Jänner 1818 Wien, † (Freitod) 19. Februar 1886 Wien 1, Dr.-Karl-Lueger-Ring 20, Porträtmaler.

Als Sohn eines Goldarbeiters, wandte sich Aigner frühzeitig der Malerei zu, arbeitete im Atelier Amerlings und entwickelte sich zu einem bedeutenden Porträtisten.

Seine Beteiligung an der Revolution 1848 (Kommandant der Akademischen Legion) führte am 23. November 1848 zu seiner Verurteilung (Verhängung der Todesstrafe), doch wurde er nach der Intervention durch einflussreiche Freunde von Windisch-Graetz begnadigt.

Aus den 50er Jahren stammen seine interessantesten Porträts (Franz Joseph I., Kaiserin Elisabeth, Dumreicher, Geymüller, Grillparzer, Lenau, Oppolzer, Wertheimer). 1864 Mitglied des Künstlerhauses; 1883-1886 Gemeinderat (als Angehöriger des Fortschrittsclubs trat er für das Deutschtum Wiens ein); als Mitglied des Bezirksschulrats wandte er sich gegen die Errichtung einer tschechischen Schule in Wien.

Aignerstraße.

Quellen

Literatur

  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815 – 1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 - lfd.
  • Rudolf Schmidt: Österreichisches Künstlerlexikon. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Lfg. 1 (A. A. bis Bacher). Wien: Tusch 1974
  • Ulrich Thieme / Felix Becker [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bände. Leipzig: Engelmann 1907-1950
  • Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich. Enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. Band 1: A - Blumenthal. Wien: Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt 1856
  • Brigitte Fiala: Der Wiener Gemeinderat in den Jahren 1879 bis 1883 mit besonderer Berücksichtigung der in diesen Jahren neu eingetretenen Gemeinderäte. Diss. Univ. Wien. Wien 1974, S. 313 ff.
  • Rudolf Schmidt: Das Wiener Künstlerhaus. Eine Chronik 1861-1951. Wien: Gesellschaft Bildender Künstler Wiens 1951, S. 40, 50, 93
  • Döbling. Eine Heimatkunde des 19. Wiener Bezirkes in drei Bänden. Hg. von Döblinger Lehrern. Wien: Selbstverlag der Arbeitsgemeinschaft "Heimatkunde Döbling" 1922, S. 218

Weblinks