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Otto Tressler

Aus Wien Geschichte Wiki
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Daten zur Person
PersonennameName der Person Tressler, Otto
Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens Treßler, Otto
Titel Prof., Hofrat, Hofschauspieler, Kammerschauspieler
Geschlecht männlich
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei 117414719
Wikidata Q86437
GeburtsdatumDatum der Geburt 13. April 1871
GeburtsortOrt der Geburt Stuttgart
SterbedatumSterbedatum 27. April 1965
SterbeortSterbeort Wien
BerufBeruf Buchhandelsgehilfe, Schauspieler, Regisseur, Filmschauspieler, Maler, Bildhauer
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass Wienbibliothek im Rathaus
Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki  Akademietheater, Zwischenkriegszeit, Theater, Schauspieler, Burgtheater (Institution), Burgtheatergalerie, Ehrenmitglieder des Burgtheaters, Maler, Bildhauer, Ehrenring der Stadt Wien
RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Recherche
Letzte Änderung am 27.03.2023 durch WIEN1.lanm09lue
BestattungsdatumDatum der Bestattung  3. Mai 1965
FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde Döblinger Friedhof
Grabstelle Gruppe 25, Nummer 16
GrabwidmungGrabwidmung als Ehrengrab, historisches oder ehrenhalber gewidmetes Grab  ehrenhalber gewidmetes Grab
  • 19., Peter-Jordan-Straße 68 (Wohnadresse)
  • 1., Herrengasse 6-8 (Sterbeadresse)
Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
  • Bürger der Stadt Wien (Verleihung: 8. Mai 1931)
  • Ehrenring der Stadt Wien (Verleihung: 17. März 1937)
  • Goethe-Medaille (Verleihung: 1941)
  • Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (Verleihung: 1956)
  • Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, I. Klasse (Verleihung: 1963)
  • Ehrenring des Burgtheaters


Otto Tressler, * 13. April 1871 Stuttgart, † 27. April 1965 Wien, Schauspieler.

Biografie

Zunächst Buchhandelsgehilfe, wandte sich Tressler jedoch dem Schauspielberuf zu. Er wurde bei einer Laienaufführung entdeckt und 1890 ans Stuttgarter Landestheater verpflichtet, an dem er rasch großen Erfolg hatte. Ab 1896 gehörte er (während eines erfolgreichen Gastspiels engagiert) über ein halbes Jahrhundert dem Ensemble des Burg- und Akademietheaters an. Er stand in insgesamt 383 verschiedenen Rollen 6.540 mal auf den Bühnen dieser Theater, wo er im Lauf der Zeit vom komischen Fach und jugendlichen Liebhaberrollen ins ernste Fach wechselte und bis zu Altersrollen Glanzstücke der Schauspielkunst lieferte (insbesondere Shylock, Nathan, Peer Gynt, Cyrano). Ab 1913 führte er auch Regie. Obwohl zeitlebens ein "Schwimmer" (Textvergesser), wusste er sich stets elegant aus der Affäre zu ziehen. Nebenbei war er Filmschauspieler, Maler und Bildhauer.

Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Der Ehrenring der Stadt Wien wurde ihm wegen Verlusts des ursprünglichen Rings 1951 neuerlich übergeben.

Quellen

Literatur

  • Das Jahrbuch der Wiener Gesellschaft. Biographische Beiträge zur Wiener Zeitgeschichte. Hg. von Franz Planer. Wien: F. Planer 1929
  • Richard Bamberger [Hg.]: Österreich-Lexikon in zwei Bänden. Wien: Verlags-Gemeinschaft Österreich-Lexikon 1995
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Isabella Ackerl / Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon [der Ersten und Zweiten Republik]. Wien: Ueberreuter 1992
  • Die Prominenz der Republik Österreich im Bild. Zürich: Ascot-Verlag 1962
  • Hermann A. Ludwig Degener: Wer ist wer. Unsere Zeitgenossen. Zeitgenossenlexikon enthaltend Biographien nebst Bibliographien. Angaben über Herkunft, Familie, Lebenslauf, Werke, Lieblingsbeschäftigungen, Parteiangehörigkeit, Mitgliedschaft bei Gesellschaften, Adresse. Andere Mitteilungen von allgemeinem Interesse. Berlin-Grunewald: Arani-Verlag 1905-1958
  • Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Hrsg. von Herbert A. Frenzel [u.a.]. Berlin: de Gruyter 1956
  • Schauspieler des Burgtheaters 1776 - 1976. Wien: Eigenverlag 1976 (Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, 43), S. 34
  • Otto Tressler: Vor und hinter den Kulissen. Erinnerungen eines Burgschauspielers. Wien: Günther 1952
  • Gunther Martin: Damals in Döbling... Gestalten und Schauplätze einer Wiener Stadtlandschaft. Wien: J & V, Ed. Wien, Dachs-Verl. 1993, S. 48
  • Rathaus-Korrespondenz. Wien: Presse- und Informationsdienst, 11.04.1961


Otto Tressler im Katalog der Wienbibliothek im Rathaus.