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August Förster

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August Förster
Daten zur Person
PersonennameName der Person Förster, August
Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens
Titel Dr. phil.
Geschlecht männlich
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei 116636157
Wikidata Q99580
GeburtsdatumDatum der Geburt 3. Juni 1828
GeburtsortOrt der Geburt Lauchstädt, Sachsen
SterbedatumSterbedatum 22. Dezember 1889
SterbeortSterbeort Semmering, Niederösterreich
BerufBeruf Schauspieler, Regisseur
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki  Theater, Burgtheater (Institution), Burgtheatergalerie, Hofburgtheater, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), Schauspieler
RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Recherche
Letzte Änderung am 2.02.2023 durch WIEN1.lanm08jan
BestattungsdatumDatum der Bestattung 
FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf
Grabstelle Gruppe 21, Nummer 154
BildnameName des Bildes Augustfoerster.jpg
BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll August Förster

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Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft

  • Direktor des Burgtheaters (01.11.1887 bis 22.12.1889)

August Förster, * 3. Juni 1828 Lauchstädt, Sachsen, † 22. Dezember 1889 Semmering, Niederösterreich (Matzleinsdorfer Evangelischer Friedhof; Inobhutnahme des Grabs Gruppe 21/154 durch die Gemeinde Wien), Schauspieler, Regisseur, Gattin Florentine Jarklowski.

Biografie

Nach Studium der Theologie und Philosophie in Halle und Jena (Dr. phil. 1851), erhielt Förster 1853 sein erstes festes Engagement in Posen. Über Stettin und Dresden kam er 1858 ans Burgtheater, an dem er bis 1876 als Schauspieler und Regisseur wirkte (1860 Hilfsregisseur, 1870 wirklicher Regisseur, 1871-1875 Professor am Wiener Konservatorium). 1876-1882 war er Direktor des Leipziger Stadttheaters, 1883 wurde er als Societär Mitbegründer des Deutschen Theaters in Berlin; am 1. November 1887 wurde er zum Direktor des Hofburgtheaters bestellt und erneuerte in dieser Eigenschaft dessen Repertoire. Er war ein hervorragender Schauspielerpädagoge und übersetzte auch zahlreiche französische Stücke ins Deutsche.

Quellen

Literatur

  • Ludwig Eisenberg: Das geistige Wien. Künstler- und Schriftsteller-Lexikon. Mittheilungen über Wiener Architekten, Bildhauer, Bühnenkünstler, Graphiker, Journalisten, Maler, Musiker und Schriftsteller. Wien: Daberkow Band 1, 1889 ff.
  • Ludwig Eisenberg: Das geistige Wien. Künstler- und Schriftsteller-Lexikon. Mittheilungen über Wiener Architekten, Bildhauer, Bühnenkünstler, Graphiker, Journalisten, Maler, Musiker und Schriftsteller. Wien: Daberkow Band 2/1, 1892 ff.
  • Favoriten. Ein Heimatbuch des 10. Wiener Gemeindebezirkes. Verfasst von einer Lehrerarbeitsgemeinschaft unter Mitwirkung von Fachreferenten. Schriftl.: Klemens Dorn. Wien: Deutscher Verlag f. Jugend u. Volk 1928, S. 254
  • Hermann Arthur Lier: August Förster. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 48. Leipzig: Duncker & Humblot 1904, S. 652–655
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954-lfd.
  • Werner Schubert: Favoriten. Wien: Mohl 1980, S. 236