Johann Georg Dietmayr: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 17. Dezember 2014, 23:32 Uhr

Daten zur Person
Personenname Dietmayr, Johann Georg
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
PageID 5461
GND
Wikidata
Geburtsdatum 1608
Geburtsort
Sterbedatum 12. August 1667
Sterbeort Wien
Beruf Bürgermeister
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Objektbezug
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
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Recherche
Letzte Änderung am 17.12.2014 durch DYN.krabina
Begräbnisdatum
Friedhof Stephansdom, beim Altar des Marienchors
Grabstelle
  • 1., Kärntner Straße 5 (Sterbeadresse)
  • 1., Kärntner Straße 5 (Letzte Wohnadresse)
Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft

  • Bürgermeister der Stadt Wien (22.10.1648 bis 1653)
  • Bürgermeister der Stadt Wien (1656 bis 1659)
  • Bürgermeister der Stadt Wien (1664 bis 1667)

Johann Georg Dietmayr (1665 von Dietmannsdorf), * um 1608, † 12. August 1667 Stadt 902 (laut Totenbeschauprotokoll 59 Jahre alt; 1, Kärntner Straße 5; Stephansdom, beim Altar des Marienchors), Bürgermeister, erste Gattin (um 1638) Anna Rosina Pacher († 21. Mai 1657; Tochter des niederösterreichischen Regierungssekretärs Adam Pacher, Witwe des Dr. med. Sigismund Geisler), zweite Gattin (1657) Anna Rosina, nachmals verehelichte Panical († vor 22. Februar 1684). 1638 erwarb Dietmayr das Bürgerrecht, 1639 schloß er sein juridisches Studium mit dem Grad eines Baccalaureus beider Rechte ab, 1640 wurde er Stadtgerichtsbeisitzer, dann Innerer Rat. 1644-1648 war Dietmayr Stadtrichter, danach (22. Oktober 1648-1653) Bürgermeister (Wiederwahl 1656 [bis 1659] und 1664 [bis zum Tod]). In seine Amtszeit fallen die Einrichtung der Rumorwache neben der Stadtguardia (1650) und das „Reformationspatent" Ferdinands III. (1652), das alle Bestimmungen gegen die Protestanten zusammenfaßte; 1656 wurde eine Instruktion für den Stadtanwalt erlassen, 1658 begrüßte Dietmayr den einziehenden Leopold I.; unter Dietmayr wurde auch die Bürgerspitalsapotheke („Zum heiligen Geist") eröffnet. Durch seine erste Gattin fand er Zutritt zur gehobenen Wiener Gesellschaft (der ersten Gatte ihrer Mutter war Paul Ernst, Mitglied des Inneren Rats, ihre Schwester Eva [† bereits 1614] war mit dem Bürgermeister Augustin Haffner [Amtszeit 1604-1607] verheiratet gewesen); aus dem Erbe Ernsts stammte das Haus Conskriptionsnummer 946 (1, Himmelpfortgasse 1). 1639-1643 besaß Dietmayr auch das Haus Conskriptionsnummer 979 (1, Johannesgasse 8, Teil), später wohnte er im Haus Conskriptionsnummer 902 (1, Kärntner Straße 5), das seine Frau geerbt hatte. Dietmayrgasse.

Literatur

  • Handbuch der Stadt Wien. Band 97 (1982/1983). Wien: Verlag für Jugend und Volk 1982, S. II/229 f. (Korrekturen zur älteren Literatur)
  • Johanne Pradel: Die Wiener Bürgermeister in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In: Wiener Geschichtsblätter. Band 26. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien 1971, S. 205 f.
  • Felix Czeike: Wien und seine Bürgermeister. Sieben Jahrhunderte Wiener Stadtgeschichte. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1974, S. 182 ff.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 5. Wien (Manuskript im Wiener Stadt- und Landesarchiv), S. 297
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 6. Wien (Manuskript im Wiener Stadt- und Landesarchiv), S. 73
  • Geschichte der Stadt Wien. Hg. vom Altertumsverein zu Wien. Band 5. Wien: Holzhausen 1914, S. 304