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Willy Fränzl

Aus Wien Geschichte Wiki
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Daten zur Person
PersonennameName der Person Fränzl, Willy
Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens
Titel Prof.
Geschlecht männlich
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei 1018887229
Wikidata Q2581923
GeburtsdatumDatum der Geburt 5. Juni 1898
GeburtsortOrt der Geburt Wien
SterbedatumSterbedatum 24. Juni 1982
SterbeortSterbeort Wien
BerufBeruf Tänzer, Ballettmeister
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki  Ehrenmitglieder der Staatsoper
RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
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Recherche
Letzte Änderung am 12.07.2023 durch DYN.krabina
BestattungsdatumDatum der Bestattung  30. Juni 1982
FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde Zentralfriedhof
Grabstelle Gruppe 46E, Reihe 4, Nummer 12
GrabwidmungGrabwidmung als Ehrengrab, historisches oder ehrenhalber gewidmetes Grab  ehrenhalber gewidmetes Grab
  • 3., Am Heumarkt 6 (Wirkungsadresse)
Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
  • Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse (Verleihung: 1959)
  • Nicolai-Medaille der Wiener Philharmoniker (Verleihung: 1965)
  • Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber (Übernahme: 16. Oktober 1968)


Willy Fränzl, * 5. Juni 1898 Wien, † 24. Juni 1982 Wien (Zentralfriedhof), Solotänzer, Ballettmeister, Gattin Lucia Bräuer, Tänzerin, Sohn des Friedrich Josef Fränzl. Begann seine Ausbildung 1904 an der Ballettschule der Hofoper (Schüler von Carl Raimund senior, Josef Zulka, Josef Haßreiter und Cäcilie Cerri); Debüt an der Hofoper in „Sonne und Erde" (1905). 1915 Mitglied des Corps de Ballet, 1. Juni 1921 Solotänzer, 4. März 1938 erster Solotänzer und 1. September 1935-1. September 1962 Ballettmeister an der Staatsoper.

Er schuf zahlreiche Choreographien von Opern- und Balletteinlagen (Neuinszenierung der „Puppenfee" in der Haßreiter-Originalchoreographie) und wirkte als Ballarrangeur (bis 1981 jahrelang Eröffnung des Opernballs). Zahlreiche bekannte Künstlerinnen sind aus seiner Schule hervorgegangen (Julia Drapal, Susanne Kirnberger und andere). Fränzl war Inhaber des aus Familienbesitz stammenden Tanzinstituts (3, Am Heumarkt 6). Professor (1952), Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (1959), Nicolai-Medaille der Wiener Philharmoniker (1965), Ehrenmedaille der Stadt Wien (1968).

Quellen

Literatur

  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951 (Rollenverzeichnis)
  • Otto Schneider: Der Gesellschafts-, Volks- und Kunsttanz von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Hollinek 1985, S. 169
  • Franz Hadamowsky / Alexander Witeschnik: Hundert Jahre Wiener Oper am Ring [Jubiläumsausstellung]. Wien: Aktionskomitee 100 Jahr-Feier der Wiener Staatsoper 1969, S. 181 (Rollen, Choreographien)
  • Robert Messner: Die Landstrasse im Vormärz. Historisch-topographische Darstellung der südöstlichen Vorstädte und Vororte Wiens auf Grund der Katastralvermessung. Wien: Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs 1978 (Topographie von Alt-Wien, 5), S. 262
  • Rathaus-Korrespondenz. Wien: Presse- und Informationsdienst, 02.06.1978

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