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Zur großen Bethen

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Der Husar am Dachfirst des Hauses, in dem ein Reiserequisiten- und Waffengeschäft untergebracht war.
Daten zum Bauwerk
Art des Bauwerks Gebäude
Datum vonDatum (oder Jahr) von 1654
Datum bisDatum (oder Jahr) bis
Andere BezeichnungAndere Bezeichnung für diesen Eintrag Zum Husaren
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Bethen
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
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RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Letzte Änderung am 25.04.2021 durch DYN.krabina
BildnameName des Bildes Zum Husaren.jpg
BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll Der Husar am Dachfirst des Hauses, in dem ein Reiserequisiten- und Waffengeschäft untergebracht war.
  • 1., Graben 18
  • 1., Kohlmarkt 1

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Zur großen Bethen (1, Graben 18, Kohlmarkt 1), Hausschild. Der Name leitet sich von den Bethen (Rosenkränzen) ab, die im nahen Paternostergässchen feilgeboten wurden. 1654 gehörte das Haus Dr. Johann Leopoldt, dem Anwalt der Kaiserin Eleonores. Als es 1869 in den Besitz Heinrich von Maurers gelangte, der dort das Reiserequisiten- und Waffengeschäft „Zum Husaren" einrichtete, verschwand der alte Schildname, und auch das Haus hieß von da an „Zum Husaren" (Neubau 1896 von Josef Hackhofer); die lebensgroße bronzene Reiterfigur eines Husaren auf dem Dachfirst, die in Verbindung zum Geschäft steht, rechtfertigte die Beibehaltung des Schildnamens (eine Verbindung zu König Sobieski oder zum Pandurenoberst Trenck besteht nicht).

Literatur

  • Wilhelm Kisch: Die alten Straßen und Plätze von Wiens Vorstädten und ihre historisch interessanten Häuser. (Photomechan. Wiedergabe [d. Ausg. v. 1883]). Band 1. Cosenza: Brenner 1967, S. 132
  • Felix Czeike: I. Innere Stadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1983 (Wiener Bezirkskulturführer, 1), S. 57
  • Neues Wiener Tagblatt. Wien, 19.04.1896 (Demolierung)
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 319