Gedenktafel Otto Glöckel (Türkenstraße)

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Gedenktafel Otto Glöckel, 1., Palais Epstein
Daten zur Erinnerung
Art des Erinnerns Gedenktafel
Status verlegt
Gewidmet Otto Glöckel
Datum von 1954
Datum bis 1958
Stifter Stadt Wien, SPÖ, FreundInnen
Art des Stifters Stadt Wien, Parteien und Opferverbände, Privatinitiativen
Architekt
Standort Fassade
Ortsbezug Arbeitsort, Machtort
Bezirk 9
Historischer Bezug Keine Bezugnahme
Thema der Erinnerung
Gruppe
Geschlechtsspezifik Männer
PageID 55052
GND
WikidataID
Objektbezug
Quelle POREM
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Letzte Änderung am 15.04.2021 durch DYN.krabina
Bildname Gedenktafel Otto Glöckel, Palais Epstein, 1010.jpg
Bildunterschrift Gedenktafel Otto Glöckel, 1., Palais Epstein
  • 9., Türkenstraße 3

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Die Gedenktafel wurde am 7. Februar 1954 an der Fassade des Gebäudes Türkenstraße 3 im 9. Bezirk angebracht. Im Gebäude befand sich zu diesem Zeitpunkt der Stadtschulrat für Wien, 1958 folgte die Übersiedlung ins Palais Epstein nach 1., Dr.-Karl-Renner-Ring 1, siehe Gedenktafel Otto Glöckel. Die Tafel thematisiert Teile der Biografie von Otto Glöckel, nicht jedoch seine Verfolgung und Inhaftierung während des Austrofaschismus. Stifter der Tafel waren der Wiener Stadtschulrat, der Sozialistische Lehrerverein, die Kinderfreunde Wien sowie 'Freunde aus der Schweiz'. Gestaltet wurde das Denkmal, das auch ein Relief des Geehrten zeigt, durch Erich Pieler. An der Eröffnung wirkten Franz Jonas (Bürgermeister Wien) und Leopold Zechner (Präsident des Stadtschulrates, Abgeordneter zum Nationalrat) mit.

Die Tafel trägt die Inschrift:

"Dem Schulreformer
Otto Glöckel
geb. 8. 2. 1874 - 23. 7. 1935 gest.
Abgeordneter
1907 - 1934
Unterstaatssekretär
für Unterricht
1919 - 1920
Präsident des
Stadtschulrates
1920 - 1934
von seinen Freunden gewidmet.
Erich Pieler 1954"

Literatur

  • Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes [Hg.]: Gedenken und Mahnen in Wien 1934-1945. Gedenkstätten zu Widerstand und Verfolgung, Exil, Befreiung. Eine Dokumentation. Wien: Deuticke 1998, S. 39