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Bräunerstraße 3

Aus Wien Geschichte Wiki
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Nestroy Gedenktafel
Daten zum Bauwerk
Art des Bauwerks Gebäude
Datum vonDatum (oder Jahr) von 1781
Datum bisDatum (oder Jahr) bis
Andere BezeichnungAndere Bezeichnung für diesen Eintrag
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner Johann Nestroy, Josef Weigl
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei
WikidataIDID von Wikidata
Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki  Frühe Neuzeit, Langes 19. Jahrhundert
RessourceUrsprüngliche Ressource  Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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Letzte Änderung am 24.02.2023 durch WIEN1.lanm08uns
BildnameName des Bildes Nestroy-Gedenktafel-Bräunerstraße.jpg
BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll Nestroy Gedenktafel
  • 1., Bräunerstraße 3
  • Nr.: 1124 (Bezirk: Innere Stadt, 1821, bis: 1862)
  • Nr.: 1153 (Bezirk: Innere Stadt, 1770, bis: 1795)
  • Nr.: 1190 (Bezirk: Innere Stadt, 1795, bis: 1821)


1., Bräunerstraße 3 (Konskriptionsnummer 1124).

1299 ist hier das Haus Hesnars belegt. 1519 geht das Haus an Dr. Markus Beck (Staatsmann, ab 1522 herzoglicher Rat und Kammerprokurator, 1526 Vizedom und 1539 n.ö. Kanzler; ab 1523 im Besitz der Veste Leopoldsdorf). Circa 1633 ging das Objekt an den Grafen Khevenhüller; Ende des 17. Jahrhunderts war es im Besitz von Johann Rascher von Weyregg, um 1800 im Besitz der Familie Batthyány. Am 7. Dezember 1801 wurde hier Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy geboren und auch im Haus getauft. 1803 zog die Familie Nestroy in die Schultergasse 5. Circa zur gleichen Zeit lebte hier auch der k. k. Hoftheater-Kapellmeister Josef Weigl (1766-1846; Opern: "Das Waisenhaus", "Die Schweizerfamilie").

1871 wurde das Haus vom Erzbistum Wien erworben.

1889 gründete der aus Berlin stammende Kriminalkommissar Johann Müller im ersten Stock des Hauses die Detektei HELIOS. Dies war die erste Detektei Österreichs, wenn nicht sogar Europas, welche heute im Haus Kohlmarkt 6 (Wallnerstraße 2) etabliert ist.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 6, 2. Teil. Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 317-319