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Wollzeile 13

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1., Wollzeile 13, um 1940
Daten zum Bauwerk
Art des Bauwerks Gebäude
Datum vonDatum (oder Jahr) von
Datum bisDatum (oder Jahr) bis
Andere BezeichnungAndere Bezeichnung für diesen Eintrag Zum römischen Kaiser
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
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RessourceUrsprüngliche Ressource  Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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Letzte Änderung am 31.03.2021 durch WIEN1.lanm08pil
BildnameName des Bildes Wollzeile13.jpg
BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll 1., Wollzeile 13, um 1940
  • 1., Wollzeile 13
  • 1., Essiggasse 2
  • Nr.: 776 (Bezirk: Innere Stadt, 1821, bis: 1862)
  • Nr.: 809 (Bezirk: Innere Stadt, 1770, bis: 1795)
  • Nr.: 828 (Bezirk: Innere Stadt, 1795, bis: 1821)


Wollzeile 13 (Februar 2021)

1., Wollzeile 13, Essiggasse 2 (Konskriptionsnummer 776); Zum römischen Kaiser.

Die älteste urkundliche Erwähnung eines Hauses auf diesem Grundstück stammt aus dem Jahr 1449. 1599 wurde das Gebäude vom Ratsherren Georg Prügl erworben, der es seinem Sohn, dem Ratsherren Melchior Prügl, vererbte.

Das heutige, fünfgeschossige Haus wurde im Jahr 1712 auf einer Grundfläche von 670 Quadratmetern errichtet (Paul Harrer: Wien, seine Häuser gibt 1787 als Baujahr an).

Zumindest 1944 bis 1945 befand sich im Haus eine lagerartige Unterkunft für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter des nationalsozialistischen Regimes.

Als am 5. November 1944 das gegenüberliegende Haus Wollzeile 12 von einer Bombe getroffen wurde, wurden auch einige Wohnungen in Nummer 13 beschädigt. Im April 1945 fiel ein Blindgänger in den Hof des Hauses, der jedoch keinen Schaden anrichtete.

Literatur

  • Hermann Rafetseder: NS-Zwangsarbeits-Schicksale. Erkenntnisse zu Erscheinungsformen der Oppression und zum NS-Lagersystem aus der Arbeit des Österreichischen Versöhnungsfonds. Bremen 2014, S. 474
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 4, 3. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 482-484