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Heinrich Benedikt

Aus Wien Geschichte Wiki
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Daten zur Person
PersonennameName der Person Benedikt, Heinrich
Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens
Titel Dr. jur., Dr. phil., o. Univ.-Prof.
Geschlecht männlich
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei 11850892X
Wikidata Q26697421
GeburtsdatumDatum der Geburt 30. Dezember 1886
GeburtsortOrt der Geburt Wien
SterbedatumSterbedatum 26. Dezember 1981
SterbeortSterbeort Wien
BerufBeruf Historiker
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass Wienbibliothek im Rathaus
Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki 
RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Recherche
Letzte Änderung am 11.01.2023 durch WIEN1.lanm09p12
BestattungsdatumDatum der Bestattung 
FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
Grabstelle
  • 13., Versorgungsheimplatz 1 (Sterbeadresse)
  • 19., Lannerstraße 12 (Letzte Wohnadresse)
Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
  • Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaft (Verleihung: 1957)
  • Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold (Übernahme: 16. Dezember 1966)


Heinrich Benedikt, * 30. Dezember (!) 1886 Wien, † 26. Dezember 1981 Wien 13, Versorgungsheimplatz 1 (Pflegeheim Lainz; zuletzt wohnhaft 19, Lannerstraße 12), Historiker, Gattin (1924) Therese Bernt. Nach Studium an der Universität Wien (Dr. jur. 1911, Dr. phil. 1930) Rechtsberater. 1939 emigrierte er nach Großbritannien. 1946 kehrte er nach Wien zurück und wurde leitender Verwaltungsrat von Zuckerfabriken in Böhmen und Mähren. Universitätsdozent für Neuere Geschichte an der Wiener Universität (1947; außerordentlicher Professor 1950, ordentlicher Professor 1955); nach der Emeritierung (1958) Leiter des Zeitungswissenschaftlichen Instituts (1958-1962). Benedikt war unter anderem Korrespondierendes Mitglied der Katholischen Akademie und Mitglied der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs; Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaften (1957), Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold (1966). Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Werke (unter anderem Monarchie der Gegensätze, 1947; Die wirtschaftliche Entwicklung in der Franz-Josephs-Zeit, 1958; Alexander von Schoeller, 1958) und gab 1954 eine „Geschichte der Republik Österreich" heraus.

Quellen

Literatur

  • Werner Röder / Herbert A. Strauss: Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933 / International biographical dictionary of Central European émigrés 1933-1945. Hg. vom Institut für Zeitgeschichte München und von der Research Foundation for Jewish Immigration. München [u.a.]: Saur 1980-1999
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Wolfgang Weber: Biographisches Lexikon zur Geschichtswissenschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Lehrstuhlinhaber für Geschichte von den Anfängen des Faches bis 1970. Frankfurt am Main [u.a.]: Lang 1984
  • Die Prominenz der Republik Österreich im Bild. Zürich: Ascot-Verlag 1962
  • Lebendige Stadt. Almanach. Band 10. Wien: Amt für Kultur, Volksbildung und Schulverwaltung der Stadt Wien 1963
  • [Joseph] Kürschners deutscher Gelehrtenkalender. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. Band 1. Berlin: de Gruyter / München: Saur 1925
  • Hugo Hantsch / Alexander Novotny [Hg.]: Festschrift für Heinrich Benedikt, Professor für neuere Geschichte an der Universität in Wien. Überreicht zum 70. Geburtstag. Wien: Verlag Notring der Wissenschaftlichen Verbände Österreichs (VWGÖ) 1957
  • Die Presse, 29.12.1981
  • Rathaus-Korrespondenz. Wien: Presse- und Informationsdienst, 28.12.1971


Heinrich Benedikt im Katalog der Wienbibliothek im Rathaus.