Herta Staub: Unterschied zwischen den Versionen

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Herta Staub, * 21. Dezember 1908 Wien, † 18. August 1996 Wien, Schriftstellerin, 1945 bis 1949 Kunst- und Pressereferentin im Kulturamt unter Kulturstadtrat [[Viktor Matejka]], Aktivistin der Paneuropa-Bewegung.
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Herta Staub, * 21. Dezember 1908 Wien, † 18. August 1996 Wien, Schriftstellerin
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Herta Staub absolvierte eine Schule für Frauenberufe und war in verschiedenen Berufen tätig, bevor sie 1932 Redaktionsmitglied der "[[Arbeiterzeitung]] wurde. Seit 1926 hat sie bereits einzelne literarische Arbeiten veröffentlicht. Sie engagierte sich in der Paneuropabewegung und trat noch für ein unabhängiges Österreich ein.
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Rudolf Sparing, der Bauftragte für Schriftleiterfragen im Verwaltungsamt des Reichsleiters für die Presse der NSDAP, ermöglichte Staub, für NS-Publikationen zu schreiben. Staub wurde Mitglied der NSDAP und der Reichsschriftkammer. 
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Trotzdem fand sie nach Kriegsende einflussreiche Fürsprecher und wurde 1945 bis 1949 Kunst- und Pressereferentin im Kulturamt unter Kulturstadtrat [[Viktor Matejka]] und wird so Förderin einer neuen Schriftstellergeneration.
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In ihren letzten Lebensjahrzehnten widmete sie sich dem Werk des Philosophen [[Rudolf Kassner]], verwaltete seinen Nachlass, erarbeitete seine Werkausgabe und war ab 1962 Vizepräsidentin und Geschäftsführerin der "Rudolf-Kassner-Gesellschaft".
  
 
==Literatur==
 
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* Marcel Atze: "Sie kennen Sp.?!". In: Marcel Atze / Kyra Waldner [Hg.]: Andere Seiten. Private Adressbücher prominenter Zeitgenossen... Wien: Wienbibliothek im Rathaus / Metroverlag 2011
 
* Lisa Fischer: "Jenseits vom lärmenden Käfig". Die Lyrikerin, Journalistin und Aktivistin Herta Staub. Wien: Böhlau 1997
 
* Lisa Fischer: "Jenseits vom lärmenden Käfig". Die Lyrikerin, Journalistin und Aktivistin Herta Staub. Wien: Böhlau 1997
 
* Wiener Zeitung, 19.08.2011
 
* Wiener Zeitung, 19.08.2011
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*[http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/literatur/autoren/390525_Suche-nach-Sinn-und-Balance.html Evelyne Polt-Heinzl: Suche nach Sinn und Balance. In Wiener Zeitung, 19.08.2011]
  
 
==Links==
 
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* [http://data.onb.ac.at/nlv_lex/perslex/St/Staub_Herta.htm Nachlässe in Österreich - Personenlexikon: Herta Staub]  
 
* [http://data.onb.ac.at/nlv_lex/perslex/St/Staub_Herta.htm Nachlässe in Österreich - Personenlexikon: Herta Staub]  
 
* [http://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Biographien/Staub,_Herta Austria-Forum: Herta Staub]
 
* [http://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Biographien/Staub,_Herta Austria-Forum: Herta Staub]

Version vom 7. Dezember 2016, 14:08 Uhr

Daten zur Person
Personenname Staub, Herta
Abweichende Namensform
Titel Prof.
Geschlecht weiblich
PageID 38268
GND 119436299
Wikidata
Geburtsdatum 21. Dezember 1908
Geburtsort Wien
Sterbedatum 18. August 1996
Sterbeort Wien
Beruf Schriftstellerin
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass Wienbibliothek im Rathaus / Handschriftensammlung / Musiksammlung
Objektbezug
Quelle Gedenktage
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Recherche
Letzte Änderung am 7.12.2016 durch WIEN1.lanm09was
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle

Es wurden noch keine Adressen zu dieser Person erfasst!

Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
  • •Förderungspreis der Stadt Wien für Literatur (Verleihung: 1956)
  • •Förderungspreis für Literatur des Theodor-Körner-Stiftungsfonds zur Förderung von Wissenschaft und Kunst (Verleihung: 1963)


  • Geschäftsführerin der Rudolf-Kassner-Gesellschaft )

Herta Staub, * 21. Dezember 1908 Wien, † 18. August 1996 Wien, Schriftstellerin

Biographie

Herta Staub absolvierte eine Schule für Frauenberufe und war in verschiedenen Berufen tätig, bevor sie 1932 Redaktionsmitglied der "Arbeiterzeitung wurde. Seit 1926 hat sie bereits einzelne literarische Arbeiten veröffentlicht. Sie engagierte sich in der Paneuropabewegung und trat noch für ein unabhängiges Österreich ein. Rudolf Sparing, der Bauftragte für Schriftleiterfragen im Verwaltungsamt des Reichsleiters für die Presse der NSDAP, ermöglichte Staub, für NS-Publikationen zu schreiben. Staub wurde Mitglied der NSDAP und der Reichsschriftkammer. Trotzdem fand sie nach Kriegsende einflussreiche Fürsprecher und wurde 1945 bis 1949 Kunst- und Pressereferentin im Kulturamt unter Kulturstadtrat Viktor Matejka und wird so Förderin einer neuen Schriftstellergeneration. In ihren letzten Lebensjahrzehnten widmete sie sich dem Werk des Philosophen Rudolf Kassner, verwaltete seinen Nachlass, erarbeitete seine Werkausgabe und war ab 1962 Vizepräsidentin und Geschäftsführerin der "Rudolf-Kassner-Gesellschaft".

Literatur

  • Marcel Atze: "Sie kennen Sp.?!". In: Marcel Atze / Kyra Waldner [Hg.]: Andere Seiten. Private Adressbücher prominenter Zeitgenossen... Wien: Wienbibliothek im Rathaus / Metroverlag 2011
  • Lisa Fischer: "Jenseits vom lärmenden Käfig". Die Lyrikerin, Journalistin und Aktivistin Herta Staub. Wien: Böhlau 1997
  • Wiener Zeitung, 19.08.2011
  • Evelyne Polt-Heinzl: Suche nach Sinn und Balance. In Wiener Zeitung, 19.08.2011

Links