Donauweibchen: Unterschied zwischen den Versionen

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Donauweibchen, in der Wiener Sage eine menschenfreundliche Nixe, die durch ihre Schätze des öfteren das Fischervölkchen an der Donau beglückte, aber in hilfreicher Weise auch vor dem herannahenden Hochwasser warnte, sodass sich Fischer und Schiffsleute rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Die Gestalt weist in ferne Mythenzeiten zurück. Das Donauweibchen taucht auch in der Kunst mehrfach auf ([[Donaunixenbrunnen]], [[Donauweibchenbrunnen]]); auch in jüngerer Zeit wird auf das Donauweibchen verschiedentlich Bezug genommen (2, Max-Winter-Platz 11, keramische Skulptur von Andrea Schrittwieser im Hof des Wohnhauses, 1959; 20, Marchfeldstraße 16-18, Steinplastik von Rudolf Schwaiger, 1972/1975; Brunnenplastik "Nixchen" im [[Josef-Scheu-Hof]] von Anton Endstorfer, 1926). Durch ein Singspiel war das Donauweibchen im 18. Jahrhundert wieder populär geworden.
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Donauweibchen, in der Wiener Sage eine menschenfreundliche Nixe, die durch ihre Schätze des öfteren das Fischervölkchen an der [[Donau]] beglückte, aber in hilfreicher Weise auch vor dem herannahenden Hochwasser warnte, sodass sich Fischer und Schiffsleute rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Die Gestalt weist in ferne Mythenzeiten zurück. Das Donauweibchen taucht auch in der Kunst mehrfach auf ([[Donaunixenbrunnen]], [[Donauweibchenbrunnen]]); auch in jüngerer Zeit wird auf das Donauweibchen verschiedentlich Bezug genommen (2, Max-Winter-Platz 11, keramische Skulptur von Andrea Schrittwieser im Hof des Wohnhauses, 1959; 20, Marchfeldstraße 16-18, Steinplastik von Rudolf Schwaiger, 1972/1975; Brunnenplastik "Nixchen" im [[Josef-Scheu-Hof]] von Anton Endstorfer, 1926). Durch ein Singspiel war das Donauweibchen im 18. Jahrhundert wieder populär geworden.
  
 
== Literatur ==
 
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Version vom 19. Oktober 2018, 12:09 Uhr

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Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Letzte Änderung am 19.10.2018 durch WIEN1.lanm08su4

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Donauweibchen, in der Wiener Sage eine menschenfreundliche Nixe, die durch ihre Schätze des öfteren das Fischervölkchen an der Donau beglückte, aber in hilfreicher Weise auch vor dem herannahenden Hochwasser warnte, sodass sich Fischer und Schiffsleute rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Die Gestalt weist in ferne Mythenzeiten zurück. Das Donauweibchen taucht auch in der Kunst mehrfach auf (Donaunixenbrunnen, Donauweibchenbrunnen); auch in jüngerer Zeit wird auf das Donauweibchen verschiedentlich Bezug genommen (2, Max-Winter-Platz 11, keramische Skulptur von Andrea Schrittwieser im Hof des Wohnhauses, 1959; 20, Marchfeldstraße 16-18, Steinplastik von Rudolf Schwaiger, 1972/1975; Brunnenplastik "Nixchen" im Josef-Scheu-Hof von Anton Endstorfer, 1926). Durch ein Singspiel war das Donauweibchen im 18. Jahrhundert wieder populär geworden.

Literatur

  • Gustav Gugitz: Die Sagen und Legenden der Stadt Wien. Wien: Hollinek 1952 (Österreichische Heimat, 17), S. 1 ff.
  • Felix Czeike: I. Innere Stadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1983 (Wiener Bezirkskulturführer, 1), S. 153
  • Felix Czeike: II. Leopoldstadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1980 (Wiener Bezirkskulturführer, 2), S. 28
  • Felix Czeike: XX. Brigittenau. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Wiener Bezirkskulturführer, 20), S. 37