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Johann Carl von Sothen

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Daten zur Person
PersonennameName der Person Sothen, Johann Karl von
Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens
Titel Freiherr
Geschlecht männlich
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei
Wikidata
GeburtsdatumDatum der Geburt 15. Mai 1823
GeburtsortOrt der Geburt
SterbedatumSterbedatum 10. Juni 1881
SterbeortSterbeort Wien
BerufBeruf Tabaktrafikant
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass
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RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Recherche
Letzte Änderung am 26.10.2013 durch WIEN1.lanm08w10
BestattungsdatumDatum der Bestattung 
FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
Grabstelle
  • 1., Wallnerstraße 2 (Wohnadresse)
Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft

Sothen Johann Karl von (Freiherr von), * ?, † (ermordet) 10. Juni1881 Wien (wohnhaft 1, Wallnerstraße 2), Tabaktrafikant. Besaß in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts im Collaltopalais (1, Am Hof 13) einen bescheidenden Laden, in dem er sich mit dem Losverkauf befaßte, insbesondere mit der (ab den 30er Jahren üblich gewordenen) Ausspielung von Realitäten (beispielsweise Tivoli, Theater an der Wien). Sein Verdienst war so gut, daß er sich an die Spitze einiger großer Unternehmungen setzen konnte und ein Bank- und Wechselhaus am Graben begründete. Er führte das später von anderen nachgeahmte Promessenspiel in Wien ein, wurde Millionär,erwarb 1855 die Herrschaft Cobenzl,wurde jedoch 1881 durch seinen Förster Eduard Hüttler aus Rache wegen erfolgter Entlassung erschossen.

Literatur

  • Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich. Enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. 60 Bände. Wien: Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt 1856-1891. Register 1923
  • Groner (1943)