Gabriel Barylli

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Daten zur Person
PersonennameName der Person Barylli, Gabriel
Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens
Titel
Geschlecht männlich
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite  38294
GNDGemeindsame Normdatei 119154102
Wikidata Q86589
GeburtsdatumDatum der Geburt 31. Mai 1957
GeburtsortOrt der Geburt Wien
SterbedatumSterbedatum
SterbeortSterbeort
BerufBeruf Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki  Akademietheater, Theater, Schauspieler, Burgtheater (Institution), Burgtheatergalerie, Wiener Philharmoniker, Wiener Kammerspiele, Theater in der Josefstadt (Institution), Film, Fernsehen, Kino, Schriftsteller
RessourceUrsprüngliche Ressource  Gedenktage, Gedenktage-GW
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
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Letzte Änderung am 16.11.2023 durch WIEN1.lanm09krs


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Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft

  • Bayerischer Filmpreis (Verleihung: 1991)
  • Adolf-Grimme-Preis (Verleihung: 1999)
  • Silver St. George Award, Moskau International Film Festival, Bester Schauspieler (Verleihung: 1995)
  • Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (Übernahme: 2. Oktober 2007)


Gabriel Barylli, * 31. Mai 1957 Wien, Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller.

Biographie

Gabriel Baryllis Vater Walter Barylli war Geiger, Konzertmeister und auch Vorstand der Wiener Philharmoniker, seine Mutter Elsa war Sängerin. Nach einer Schauspiel- und Regieausbildung am Wiener Max-Reinhardt-Seminar wurde er von verschiedenen Bühnen engagiert, darunter dem Wiener Burgtheater, dem Berliner Schillertheater, den Salzburger Festspielen und dem Wiener Theater in der Josefstadt. Ab 1981 führte er auf dem Theater auch Regie, so wiederholt auch bei der Aufführung von eigenen Stücken. 1991 hatte am Wiener Akademietheater "Honigmond" Premiere. Wiederholt inszenierte er in der Josefstadt ("Buddenbrooks", 2008), an den Wiener Kammerspielen ("Honigmond", 2006; "Amarone", 2007; "Ohio=wieso?!", 2009, "Butterbrot", 2009) und bei den Sommerfestspielen Stockerau.

Große Bekanntheit erreichte Barylli durch Wolfgang Glücks Verfilmung von Friedrich Torbergs "Der Schüler Gerber" (1980), in der er die Hauptrolle spielte. In Folge wirkte er als Schauspieler in zahlreichen TV- und Kinofilmen mit. So arbeitete er mit Axel Corti in "Die blaßblaue Frauenschrift" (1982) und "Welcome in Vienna" (1985) zusammen. Er führte auch bei zahlreichen Filmen selbst Regie, schrieb Drehbücher, darunter bei der Verfilmung der eigenen Werke ("Butterbrot", 1990; "Honigmond", 1995; "Barylli's Baked beans", 2011).

Seinen größten Erfolg feierte Gabriel Barylli als Schriftsteller. Von seinem Erstling "Butterbrot" wurden mehrere hunderttausend Exemplare verkauft und in viele Sprachen übersetzt. Auch als Stück avancierte "Butterbrot" zum Welterfolg. Barylli schrieb "Schmetterling" und "Honigmond" als Fortsetzung von "Butterbrot" und beschäftigte sich auch in diesen Romanen mit den Freuden, Leiden und Abwegen der Liebesbeziehungen. Weitere Romane ("Denn sie wissen, was sie tun", 1998; "Wer liebt, dem wachsen Flügel", 1999) zum gleichem Thema folgten. Zuletzt erschienen von ihm beim Styria-Verlag "Paradies" und "Beginn" als die ersten beiden Bände der "Trilogie der Sehnsucht" sowie "Der Brief eines Vaters an seinen Sohn", die die Beschäftigung mit Partnerschaft, Liebe und Trennung in Geschichten weiter spinnen.

Literatur

Weblinks