Zwangsarbeiterlager Simoningplatz 2

Aus Wien Geschichte Wiki
Version vom 25. April 2025, 20:11 Uhr von DYN.krabina (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „{{frühere Adressierung Organisation“ durch „{{Adresse |von Objekt=Organisation“)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Bestätigte Version (Unterschied) | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu:Navigation, Suche
Daten zur Organisation
Die Karte wird geladen …

48° 10' 47.50" N, 16° 25' 14.89" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Zwischen 1942 und 1945 befanden sich zahlreiche Lager auf Wiener Boden. Einerseits waren dies Lager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, andererseits Sammellager für zur Deportation vorgesehene Jüdinnen und Juden. Darüber hinaus wurden mit Ende des Zweiten Weltkriegs auch Flüchtlingslager eingerichtet.

Im Volksgerichtsakt von Dr. Siegfried Seidl befindet sich eine Liste eines jüdischen Arztes, der diese 1946 als Zeuge im Prozess gegen Seidl vorgelegt hat.[1] Es handelt sich dabei um Lager ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in den Bezirken 10 bis 25 und außerhalb Wiens sowie die Firmen, denen die Lager zugeordnet waren.

In 11., Simoningplatz 2 (in der Quelle "Simony-Platz" 2) befand sich laut dieser Liste ein Lager der Gaswerke Simmering, Eyzingg XI..

Siehe auch: Zwangsarbeit, Zwangsarbeiterlager, Lager in Wien, Juden, Gaswerk Simmering

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wiener Stadt- und Landesarchiv, Volksgericht, A1 - Vg Vr-Strafakten: Vr 770/1946: Dr. Siegfried Seidl & Mittäter.