Schultergasse

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48° 12' 39.57" N, 16° 22' 17.91" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Schultergasse (1), verballhornt nachweisbar seit 1642 (endgültig so bezeichnet seit 1786). Ursprünglich hieß der Straßenzug Schilterstraße (erwähnt ab 1325, ab 1351 Schiltergäßlein), benannt nach dem Sitz der Schilter (Schildermaler). Die Gasse war zunächst auf die Parzellen 1-4 beschränkt; Nummer 5 und 6 gehörten bis 1421 zur Judenstadt und wurden nach der gewaltsamen Auflösung derselben ebenso einbezogen wie zeitweise (beispielsweise 1423) die Jordangasse.

Gebäude

Literatur

  • Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22)
  • Felix Czeike: Wien. Innere Stadt. Kunst- und Kulturführer. Wien: Jugend und Volk, Ed. Wien, Dachs-Verlag 1993, S. 159
  • Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 78