Jüdisches Museum

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48° 12' 25.93" N, 16° 22' 9.64" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Jüdisches Museum (1., Dorotheergasse 11; ehemaliges Palais Eskeles; Judenplatz 8; Misrachihaus).

Geschichte

Das Jüdische Museum wurde in dem seitens der Stadt Wien vom Bund für diesen Zweck angemieteten Eskelespalais (das ab 1982 für Kunstauktionen des Dorotheums genutzt worden war [„Kunstpalais"]) untergebracht. Das Zustandekommen des Jüdischen Museums wurde durch Bürgermeister Helmut Zilk initiativ unterstützt. Die Eröffnung der ersten vier Ausstellungen des Jüdischen Museums erfolgte am 19. November, die offizielle Eröffnung (mit Teddy Kollek als Festredner) am 20. November 1993. Am 10. März 1994 wurde eine international beachtete Marc-Chagall-Ausstellung eröffnet. Das Jüdische Museum besitzt eine Dependance im Misrachihaus, von der aus Baureste des mittelalterlichen Tempels auf dem Judenplatz zugänglich sind.

Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde das weltweit erste, 1893 gegründete Jüdische Museum im Jahr 1895 in der Rathausstraße 13 eröffnet. Das „Alte Jüdische Museum“ zog nach vielen weiteren Stationen 1911 in die Räume der Talmud Thora Schul (2, Malzgasse 16) um und wurde 1938 von den Nationalsozialisten geschlossen.[1]

Literatur

  • Kevin Mitrega (Hrsg.): Jüdisches Wien. mandelbaum verlag, Wien / Berlin 2021, S. 117

Referenzen

  1. Vgl. Kevin Mitrega (Hrsg.): Jüdisches Wien. mandelbaum verlag, Wien / Berlin 2021, S. 117.