Erdberger Mais

Aus Wien Geschichte Wiki
Version vom 25. November 2013, 15:56 Uhr von WIEN1.lanm08w14 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Sonstiges |Quelle=Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien }} Erdberger Mais (richtig der Maiß [die Wortbedeutung "Jungwald" deutet auf ein im Mittelalter be…“)

Wechseln zu:Navigation, Suche
Daten zum Eintrag
Die Karte wird geladen …

48° 11' 32.75" N, 16° 24' 33.44" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Erdberger Mais (richtig der Maiß [die Wortbedeutung "Jungwald" deutet auf ein im Mittelalter bewaldetes Areal hin], gelegen zwischen Donaukanal, Simmeringer Hauptstraße und Schlachthausgasse [Business-Stadt über der Erdberger Remise der U 3]).

Nachdem das topografisch weiter reichende Gebiet im Laufe der Jahrzehnte zu einem industriedominierten Stadtteil abgewertet worden war (Gaswerk, E-Werk, U-Bahn-Betriebsbahnhof), begann man in den 1980er Jahren mit der Verbauung eines Teilgebiets durch hochwertigen Bürogebäude (darunter Bundesamtsgebäude mit Österreichischen Staatsarchiv, Postzentrum Erdberger Lände, Textilzentrum).

Als die Verlängerungsstrecke der U 3 zunächst bis Erdberg (1991), schließlich bis Simmering (Dezember 2000) in Betrieb genommen sowie die "Gasometer-City" (mit 600 Wohnungen, durchgehender Shopping-Mall, Kino- und Entertainment-Bereich sowie dem Wiener Stadt- und Landesarchiv;) fertig gestellt worden war, stand man am Beginn des Ausbaus eines städtebaulichen Hoffnungsgebiets. Als erstes Großobjekt wurde 2004 das vom Archetenteam Domenig, Eisenköck & Peyker erbaute „T-Center" am äußeren Rennweg (in dem die drei Gesellschaften der Deutschen Telekom in Österreich [T-Mobile Headquarter, T-Online, T-Systems] untergebracht wurden, die bis dahin auf sieben Standorte in Wien verteilt gewesen waren) fertig gestellt und bezogen.

Der "Office Campus Gasometer" (nördlich der Gasometer) folgte. In Planung befindet sich die Errichtung des "Karree St. Marx" auf dem Gelände des ehemaligen St. Marxer Schlachthofs, wo bis 2005 etwa 600 Wohnungen u. auf 30.000 m² Arbeitsplätze in den Bereichen Dienstleistung, Forschung und Verwaltung sowie das von der Bundesimmobiliengesellschaft errichteten Biotechnologie- und Genforschungs-Zentrum "Vienna Bio Center" eingeplant sind. In Nachbarschaft zum T-Center entstehen das Bürogebäudeareal Town-Town und "Gate 2", ein Stadtviertel, für das Hans Hollein, Heinz Neumann und Hermann & Valentiny die Pläne ausgearbeitet haben.

Literatur

  • Format 48 (2003), S. 51 (Werbung)
  • News, Beilage Immobilien Extra (verschiedene Nummern 2003/2004)