Bund nationaljüdischer Frauen

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Daten zur Organisation
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48° 12' 48.07" N, 16° 22' 57.80" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Vereinsgeschichte

Der Verein „Berith naschim Leumioth - Bund nationaljüdischer Frauen“ mit dem Sitz in 2., Aspernbrückengasse 2[1]wurde im Jahr 1937 in Wien gegründet und bestand bis 1938. Die Proponentin Rosa Kohn, 1937 wohnhaft in 6., Stumpergasse 29 reichte die Statuten am 5. April 1937 bei der Vereinsbehörde ein. Der Vereinszweck war „a) die Pflege geselliger Zusammenkünfte; b) die Veranstaltung von geselligen Unterhaltungen, Vorträgen, behördlich genehmigten Festen und Theatervorstellungen; c) Vorträge jüdisch-kulturellen Inhalts“ (Statut 1937, § 2). Der Verein war zudem „berechtigt, Ortsgruppen in den Bundesländern zu gründen“.[2] Der Verein wurde nach 1945 nicht wieder begründet.

Vereinsauflösung 1938

Die Auflösung des Verein „Berith naschim Leumioth - Bund nationaljüdischer Frauen“ erfolgte aufgrund eines Bescheides des Stillhaltekommissars für Vereine, Organisationen und Verbände im Verlauf des Jahres 1938.

Vereinsvorstand 1937/1938

Quellen

Einzelnachweise

  1. An der selben Adresse 2., Aspernbrückengasse 2 befanden sich bis 1938 noch zwei zionistische Vereine: Die „Staatszionistische Organisation Deutsch-Österreichs, früher: Neuzionistische Organisation“ und der „Verband der Zionisten-Revisionisten Österreichs“, siehe Österreichisches Staatsarchiv, Archiv der Republik, Stillhaltekommissar Wien: IV Ac W 14, Karton 581 und W 55, Karton 582.
  2. Wiener Stadt- und Landesarchiv, M. Abt. 119, A 32: 3451/1937.
  3. Wiener Stadt- und Landesarchiv, M. Abt. 119, A 32: 3451/1937.