Brevillier-Urban

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Flugbild der Bleistiftfabrik Brevillier & Urban (21., Brünner Straße 62), um 1932
Daten zur Organisation
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48° 15' 50.79" N, 16° 27' 46.13" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Brevillier-Urban & Sachs (22., Lichtblaustraße 6).

Geschichte

Die Vorgeschichte der im Jahr 1900 gegründeten Aktiengesellschaft reicht in das Jahr 1800 zurück, als Ignaz Urban in der Vorstadt Wieden eine Nagelschmiede eröffnete. 1848 erweiterte sein Sohn Anton die Produktion auf Schrauben, Muttern und Nieten, verlagerte diese 1858 nach Mariahilf, 1872 nach Margareten und schließlich 1883/84 nach Floridsdorf. Nachdem 1894 gemeinsam mit der Neunkirchner Brevillier & Co. die Erste Ungarische Schraubenfabrik in Budapest erworben wurde, kam es 1900 zum Zusammenschluss der beiden Firmen zur Schrauben- und Schmiedewarenfabriks AG Brevillier & Co. und A. Urban & Söhne.

Vor dem Ersten Weltkrieg kam es zu einer kräftigen Expansion, u.a. durch Kauf eines Metallwerks und einer Schraubenfabrik in Wien. Im Ersten Weltkrieg wurde ein Höchststand von über 5000 Beschäftigten erreicht. In der Zwischenkriegszeit ging deren Zahl wieder deutlich zurück. 1925 begann auch die Produktion von Bleistiften.

1931 wurde das ehemalige Urban-Werk in Floridsdorf geschlossen. Auch nach 1945 stützte sich die Gesellschaft vor allem auf ausländische Produktionsstandorte.

1983 ging die Firma in Konkurs und die Schraubenproduktion wurde eingestellt.

Quellen

Literatur