Art-Club

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Daten zur Organisation
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48° 12' 26.76" N, 16° 22' 23.16" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Die österreichische Sektion des Internationalen Art-Clubs wurde 1947 in Wien gegründet; Präsident war Albert Paris Gütersloh, Gründer und erster Geschäftsführer der Maler Gustav K. Beck. Der Art-Club hatte von 1947 bis 1953 seinen Sitz in der Loos Bar (1., Kärntner Durchgang 10), danach bis zur Auflösung 1959 im Dom-Cafe (1., Singerstraße 10).

Geschichte

Der Art-Club etablierte sich rasch als Sammelbecken junger Maler, Bildhauer, Autoren und Musiker samt ihren Anhängern und Freunden. Ausstellungen fanden in der Zedlitzhalle (1, Zedlitzgasse 6) statt (erste Jahresausstellung 1948), aber auch in der Secession (ein Höhepunkt war die Ausstellung 1950 [7. Oktober bis 12. November] mit Hausners "Arche des Odysseus").

Als Clublokal fungierte der "Strohkoffer" im Keller der Loosschen Kärntner Bar, wo sich viele später zur Prominenz zählende Künstler einfanden (H.C. Artmann, Friedrich Gulda und so weiter); 1953 übersiedelte man ins Dom-Cafe (1, Singerstraße 10). 1959 wurde der Verein nach internen Differenzen aufgelöst; die Mitglieder hatten ihre schöpferische Selbständigkeit gefunden, sodass er sich überlebt hatte. Die Künstler des Art-Clubs, anfangs noch angefeindet, dokumentierten in der Rückschau einen der ergebnisreichsten Abschnitte des österreichischen Kunstgeschehens.

Siehe auch: Künstlerische Avantgarde der Nachkriegszeit.

Literatur

  • Otto Breicha [Hg.]: Der Art Club in Österreich. Zeugen und Zeugnisse eines Aufbruchs. Monographie eines Aufbruchs. Wien: Jugend und Volk 1981