Zum roten Adler

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Das Haus "Zum roten Adler" an der Rechten Wienzeile (um 1950)
Daten zum Bauwerk
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48° 11' 54.53" N, 16° 21' 50.73" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Zum roten Adler (4., Rechte Wienzeile 15, Schleifmühlgasse 22; Konskriptionsnummer 798 Wieden), erbaut 1755/1756 von Johann Pauli für Urban Laßnigg, 1809 durch Franz Wipplinger adaptiert und 1823 durch Josef Klee aufgestockt.

Spätbarockes Bürgerhaus, dessen Erdgeschoß sich zum Teil unter dem heutigen Straßenniveau befindet; bemerkenswertes Korbbogenportal, originale Holztür, hübsche Fassadengestaltung (Mittelrisalit mit Riesenpilastern, im ersten Obergeschoß Ohrenfenster, im zweiten Obergeschoß Schabrackenmotive in den Sohlbankfeldern).

Kleiner repräsentativer Bau, 1984/1985 bzw. 2014 restauriert und revitalisiert.

Literatur

  • Géza Hajós / Walther Brauneis: Die Profanbauten des III., IV. und V. Bezirkes. Wien: Schroll 1980 (Österreichische Kunsttopographie, 44.2), S. 364
  • Carl Hofbauer: Die Wieden mit den Edelsitzen Conradswerd, Mühlfeld, Schaumburgerhof und dem Freigrunde Hungerbrunn. Historisch-topographische Skizzen zur Schilderung der Vorstädte Wiens. Wien: Gorischek 1864, S. 380
  • Hassinger, Kunsthistorischer Atlas (1916), S. 124
  • Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 162
  • Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs), S. 121