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Viktor Tischler

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Daten zur Person
PersonennameName der Person Tischler, Viktor
Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens
Titel
Geschlecht männlich
Wien Geschichte WikiIdentifier/Persistenter URL zur Seite 
GNDGemeindsame Normdatei 138096961
Wikidata Q40486638
GeburtsdatumDatum der Geburt 24. Juni 1890
GeburtsortOrt der Geburt Wien
SterbedatumSterbedatum 25. Februar 1951
SterbeortSterbeort Beaulieu-sur-mer, Frankreich
BerufBeruf Maler, Graphiker
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass
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RessourceUrsprüngliche Ressource  Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
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Letzte Änderung am 16.01.2021 durch DYN.krabina
BestattungsdatumDatum der Bestattung 
FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
Grabstelle

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Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
  • Staatspreis


  • Präsident des Künstlerbundes 'Neue Vereinigung' (1918

Tischler Viktor * 24. Juni 1890 Wien, † 25. Februar 1951 Beaulieu-sur-mer, Frankreich, Maler, Graphiker. Erhielt ab 1904 Privatunterricht, studierte 1907-1912 an der Akademie der bildenden Künste (bei Franz Rumpler und Rudolf Bacher) und wurde von Bacher, der seine Begabung für das Porträt erkannte, besonders gefördert. 1918 war Tischler Mitbegründer und erster Präsident des Künstlerbunds „Neue Vereinigung", 1920-1938 Mitglied des Hagenbunds. Er unternahm zahlreiche Studienreisen (Italien, Frankreich, Niederlande). 1928-1940 hatte Tischler seinen Hauptwohnsitz in Paris (aus der Internierung vermochte er in die USA zu flüchten, kehrte jedoch 1949 nach Frankreich zurück). In Tischlers Stilentwicklung erkennt man zwar wechselnde Einflüsse und künstlerische Auseinandersetzungen mit Cezanne, Boeckl, Kokoschka und anderen, er entwickelte jedoch (in verschiedenen Genres arbeitend) seinen eigenen Stil. In der Frühzeit entstanden vor allem Porträts (unter anderem Max Oppenheimers), Genrebilder und Stilleben, in der Spätzeit überwiegend Landschaften (beispielsweise südfranzösische Strände sowie Schlösser und Parks).

Literatur

  • Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler der Geburtsjahrgänge 1881-1900. Band 2: M-Z. Wien: Selbstverlag 1977
  • Richard Bamberger [Hg.]: Österreich-Lexikon in zwei Bänden. Wien: Verlags-Gemeinschaft Österreich-Lexikon 1995
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Prominenten Almanach. Wien: Verl. des Prominenten-Almanachs 1 (1930), S. 276
  • Die Vertreibung des Geistigen aus Österreich. Zur Kulturpolitik des Nationalsozialismus. [Zusammenstellung der Ausstellung: Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Katalog: Gabriele Koller ... Für den Inhalt verantwortlich: Oswald Oberhuber]. Wien: Zentralsparkasse 1982
  • Mitteilungen der Österreichischen Galerie 74 (1986), S. 96
  • Karl Albrecht-Weinberger [Red.]: Judentum in Wien. "Heilige Gemeinde Wien", Sammlung Max Berger. Wien: Eigenverlag 1987 (Katalog zur Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, 108), Register
  • Rathaus-Korrespondenz. Wien: Presse- und Informationsdienst; 22.02.1961, 23.02.1976