Daten zur Person
Grunddaten
Bestattung
Bild
Adressen
Personen
Organisationen
Auszeichnungen
Namensgeber
Erinnerung
Siehe auch
QR-Code
| PersonennameName der Person im Format Nachname, Vorname
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Gatscher, Siegfried
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| Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens wie z.B. Pseudonyme oder Mädchennamen im Format Nachname, Vorname
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| TitelAkademische Titel (abgekürzt), Amtstitel, Adelstitel
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Univ.-Prof., Dr. med.
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| Geschlecht
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männlich
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| Wien Geschichte Wiki IDIdentifier/Persistenter URL zur Seite ᵖ
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373200
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| GND IDGemeindsame Normdatei ᵖ
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1118512596
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| Wikidata IDID von Wikidata ᵖ
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| GeburtsdatumDatum der Geburt
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13. August 1873
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| GeburtsortOrt der Geburt
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Spital am Pyhrn 4056307-8
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| SterbedatumSterbedatum
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8. Februar 1942
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| SterbeortSterbeort
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Wien 4066009-6
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| BerufBeruf
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Otologe, Mediziner
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| ParteizugehörigkeitAngabe der Partei (bei PolitikerInnen)
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| EreignisEreignis, mit dem die Person in Verbindung gebracht wird
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| Nachlass/Vorlass
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| Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki ᵖ
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NS-Medizin
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| RessourceUrsprüngliche Ressource ᵖ
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Gedenktage
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| Export
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RDF
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| Recherche
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Letzte Änderung am 7.08.2025 durch WIEN1.lanm09mer
| BestattungsdatumDatum der Bestattung ᵖ
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11. Februar 1942
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| FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
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Heiligenstädter Friedhof
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| Grabstelle
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Teil A, Gruppe TO, Nummer 35 aufgelassen
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- Familiäre Beziehung
- Berufliche Beziehung
- Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
Siegfried Gatscher, * 13. August 1873 Spital am Pyhrn, † 8. Februar 1942 Wien, Otologe.
Biografie
Der Sohn eines Gerichtsmediziners aus Krakau besuchte das Schottengymnasium in Wien und absolvierte nach der Matura ein Studium der Medizin an der Universität Wien. Zu seinen akademischen Lehrern zählten unter anderem Carl Toldt, Hermann Nothnagel und Edmund Neusser.Danach wirkte er an der Laryngologischen Abteilung der Allgemeinen Poliklinik und in der chirurgischen Abteilung des Sophienspitals unter Carl Ewald und schließlich ab 1910 an der Universitätsklinik für Ohrenheilkunde unter Victor Urbantschitsch, dessen Assistent er 1911 wurde.
Während des Ersten Weltkriegs war er in verschiedenen Garnisionsspitälern tätig. 1919 konnte er sich habilitieren und erhielt später den Titel eines außerordentlichen Universitätsprofessors. 1940 wurde er aus rassistischen Gründen von der Universität Wien vertrieben. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasste sich Gatscher vor allem mit der Physiologie des Gehörorgans und deren Neurologie.
Literatur
- Nekrolog für das Mitglied Doz. Dr. Siegfried Gatscher. In: Monatsschrift für Ohrenheilkunde 7/1942, S. 335 f.
- Siegfried Gatscher †. In: Monatsschrift für Ohrenheilkunde 2/1942, S. 65-67
Weblinks