Robert von Lieben-Vitrine im Raum XVII: Abteilung "Radiotechnik" im Post- und Telegraphenmuseum (14., Mariahilfer Straße 212), um 1930
Daten zur Person
Grunddaten
Bestattung
Bild
Adressen
Personen
Organisationen
Auszeichnungen
Namensgeber
Erinnerung
Siehe auch
QR-Code
| PersonennameName der Person im Format Nachname, Vorname
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Lieben, Robert von
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| Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens wie z.B. Pseudonyme oder Mädchennamen im Format Nachname, Vorname
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| TitelAkademische Titel (abgekürzt), Amtstitel, Adelstitel
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| Geschlecht
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männlich
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| Wien Geschichte Wiki IDIdentifier/Persistenter URL zur Seite ᵖ
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15470
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| GND IDGemeindsame Normdatei ᵖ
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131438522
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| Wikidata IDID von Wikidata ᵖ
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Q114560
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| GeburtsdatumDatum der Geburt
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5. September 1878
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| GeburtsortOrt der Geburt
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Wien
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| SterbedatumSterbedatum
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20. Februar 1913
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| SterbeortSterbeort
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Wien
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| BerufBeruf
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Techniker, Erfinder
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| ParteizugehörigkeitAngabe der Partei (bei PolitikerInnen)
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| EreignisEreignis, mit dem die Person in Verbindung gebracht wird
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| Nachlass/Vorlass
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| Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki ᵖ
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Urbane Ökonomie
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| RessourceUrsprüngliche Ressource ᵖ
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Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
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| Export
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RDF
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| Recherche
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Letzte Änderung am 22.09.2025 durch WIEN1.lanm08uns
| BestattungsdatumDatum der Bestattung ᵖ
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| FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
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Döblinger Friedhof
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| Grabstelle
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| BildnameName des Bildes inklusve Dateiendung (z. B: ".jpeg"). Sie können aus bereits hochgeladenen Bildern auswählen oder einen neuen Namen angeben und nach dem Speichern das Bild hochladens
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Robert von Lieben.jpg
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| BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll
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Robert von Lieben-Vitrine im Raum XVII: Abteilung "Radiotechnik" im Post- und Telegraphenmuseum (14., Mariahilfer Straße 212), um 1930
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- Familiäre Beziehung
- Berufliche Beziehung
- Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
Lieben Robert von, * 5. September 1878 Wien, † 20. Februar 1913 Wien 19, Döblinger Hauptstraße 94 (Döblinger Friedhof), Techniker, Erfinder.
Biografie
Da er keine Mittelschulreife erlangte, musste er als außerordentlicher Hörer an der Universität Wien inskribieren. Sein Wissen erarbeitete er sich in eigenen Laboratorien sowie bei Siemens-Schuckert in Nürnberg und 1899/1900 im Institut für physikalische Chemie der Universität Göttingen. Nach seiner Rückkehr (1900) nach Wien eröffnete er ein eigenes Labor und kaufte 1904 in Olmütz eine Telefonfabrik. Er entwickelte einen Apparat zur photographischen Aufnahme des Auges und ein elektromagnetisches Getriebe für Autos, spezialisierte sich aber später auf das Problem, Ströme, die in langen Leitungen geschwächt werden, für die Sprachübertragung zu verstärken (eigenes Patent 1906, Patent mit Eugen Reiß und Siegmund Strauß 1910); die Erfindung der Verstärkerröhre (im selben Jahr, in dem sie auch der Amerikaner Lee de Forest [1873-1961] erfand), eines „Relais für undulierende Ströme", wurde von größter Bedeutung für Rundfunk, Film und Funkverkehr („Lieben-Röhre").
Liebenstraße.
Literatur
- Neue österreichische Biographie. 1815–1918. Band 6. Wien [u.a.]: Amalthea-Verlag 1929
- Walter Pollak [Hg.]: Tausend Jahre Österreich. Eine biographische Chronik. Band 3: Der Parlamentarismus und die modernen Republiken. Wien / München: Jugend & Volk 1974, S. 188 ff.
- Österreichische Naturforscher und Techniker. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Gesellschaft für Natur und Technik 1951, S. 169 ff.
- Wilhelm Formann: Österreichische Pioniere der Kinematographie. Wien: Bergland Verlag 1966, S. 48 ff
- Hans Markl: Kennst du alle berühmten Gedenkstätten Wiens? Wien [u.a.]: Pechan 1959, S. 283