Daten zur Person
Grunddaten
Bestattung
Bild
Adressen
Personen
Organisationen
Auszeichnungen
Namensgeber
Erinnerung
Siehe auch
QR-Code
| PersonennameName der Person im Format Nachname, Vorname
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Planner, Otto
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| Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens wie z.B. Pseudonyme oder Mädchennamen im Format Nachname, Vorname
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Planner-Plan, Otto
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| TitelAkademische Titel (abgekürzt), Amtstitel, Adelstitel
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Dr. med.
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| Geschlecht
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männlich
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| Wien Geschichte Wiki IDIdentifier/Persistenter URL zur Seite ᵖ
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394844
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| GND IDGemeindsame Normdatei ᵖ
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| Wikidata IDID von Wikidata ᵖ
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| GeburtsdatumDatum der Geburt
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10. Juli 1893
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| GeburtsortOrt der Geburt
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Graz 4021912-4
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| SterbedatumSterbedatum
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15. Jänner 1975
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| SterbeortSterbeort
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Wien 4066009-6
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| BerufBeruf
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Gynäkologe, Interessenvertreter, Mediziner
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| ParteizugehörigkeitAngabe der Partei (bei PolitikerInnen)
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Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
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| EreignisEreignis, mit dem die Person in Verbindung gebracht wird
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| Nachlass/Vorlass
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| Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki ᵖ
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NS-Medizin
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| RessourceUrsprüngliche Ressource ᵖ
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Gedenktage-NG
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| Export
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RDF
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| Recherche
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Letzte Änderung am 7.08.2025 durch WIEN1.lanm09mer
| BestattungsdatumDatum der Bestattung ᵖ
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24. Jänner 1975
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| FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
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Sieveringer Friedhof
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| Grabstelle
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Gruppe 21, Reihe 5, Nummer 1
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- Familiäre Beziehung
- Berufliche Beziehung
- Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
Otto Planner(-Plan), * 10. Juli 1893 Graz, † 15. Jänner 1975, Gynäkologe, NS-Funktionär.
Biografie
Otto Planner studierte Medizin an der Universität Graz und promovierte 1919 zum Dr. med. Er erhielt eine Fachausbildung für Gynäkologie und Geburtshilfe. 1940 avancierte der engagierte Nationalsozialist und SS-Sturmführer zum Leiter der neu eröffneten Wiener Städtischen Frauenklinik Gersthof. Zudem fungierte er als Gauärzteführer im Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebund und Leiter des Gauamts für Volksgesundheit. Von beiden Ämtern trat er 1944 zurück. An die Stelle der aufgelösten Gesellschaft der Ärzte in Wien trat 1939 die "Wiener Medizinische Gesellschaft]], an deren Spitze ebenfalls Planner stand.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er wegen Hochverrats angeklagt und verurteilt. 1948 eröffnete er eine private Praxis in Wien.
Literatur
- Karl Heinz Tragl: Chronik der Wiener Krankenanstalten. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2007, S. 579
- Karl Heinz Tragl: Geschichte der Gesellschaft der Ärzte in Wien seit 1838 als Geschichte der Medizin in Wien. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2011, S. 152 ff.