Daten zur Person
Grunddaten
Bestattung
Bild
Adressen
Personen
Organisationen
Auszeichnungen
Namensgeber
Erinnerung
Siehe auch
QR-Code
| PersonennameName der Person im Format Nachname, Vorname
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Hirsch, Oskar
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| Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens wie z.B. Pseudonyme oder Mädchennamen im Format Nachname, Vorname
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| TitelAkademische Titel (abgekürzt), Amtstitel, Adelstitel
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Dr. med., Univ.-Prof.
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| Geschlecht
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männlich
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| Wien Geschichte Wiki IDIdentifier/Persistenter URL zur Seite ᵖ
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373259
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| GND IDGemeindsame Normdatei ᵖ
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1055421696
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| Wikidata IDID von Wikidata ᵖ
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Q5806883
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| GeburtsdatumDatum der Geburt
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14. November 1877
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| GeburtsortOrt der Geburt
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Prerau 4466766-8
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| SterbedatumSterbedatum
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20. April 1965
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| SterbeortSterbeort
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Boston 4007840-1
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| BerufBeruf
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Laryngo-Rhinologe, Mediziner
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| ParteizugehörigkeitAngabe der Partei (bei PolitikerInnen)
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| EreignisEreignis, mit dem die Person in Verbindung gebracht wird
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| Nachlass/Vorlass
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| Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki ᵖ
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NS-Medizin
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| RessourceUrsprüngliche Ressource ᵖ
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Gedenktage
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| Export
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RDF
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| Recherche
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Letzte Änderung am 7.08.2025 durch WIEN1.lanm09mer
| BestattungsdatumDatum der Bestattung ᵖ
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| FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
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| Grabstelle
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- Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
Oskar Hirsch, * 14. November 1877 Prerau, Mähren (Přerov, Tschechien), † 20. April 1965 Boston, Massachusetts (USA), Laryngologe, Rhinologe.
Biografie
Oskar Hirsch studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1902 zum Dr. med. Er war in weiterer Folge als Hals-Nasen-Ohren-Arzt im Krankenhaus Rudolfstiftung und im Allgemeinen Krankenhaus tätig. 1914 konnte er sich für Laryngologie und Rhinologie habilitieren. Von 1915 bis 1918 arbeitete er im Garnisonsspital II bei Hans Finsterer. 1919/1920 wirkte er an der Ohrenklinik von Heinrich Neumann und avancierte 1920 zum Vorstand der Kehlkopfabteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Ambulatorium. 1927 erhielt er den Titel eines außerordentlichen Universitätsprofessors.
In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasste er sich besonders mit Tumoren der Hypophyse und deren nasalen Resektion. Hirsch gilt als Pionier der Hypophysenchirurgie. Außerdem galt sein Interesse den Nasenpolypen, Entzündungen der Nebenhöhlen und der Embryologie. Nach dem "Anschluss" 1938 verlor er seine Funktionen und emigrierte noch im gleichen Jahr in die USA, deren Staatsbürgerschaft er 1944 erhielt. Er arbeitete in verschiedenen Spitälern in und um Boston.
Weblinks