Der spätere Aspernplatz und die Radetzkybrücke mit der Franz-Josephs-Kaserne, um 1870
Daten zum Objekt
Objektdaten
Bild
Bezeichnungen
Personen
Bauwerke
Organisationen
Ereignisse
Erinnerung
QR-Code
| Art des Objekts
|
Verkehrsfläche
|
| Datum vonDatum (oder Jahr) von
|
1976
|
| Datum bisDatum (oder Jahr) bis
|
|
| Andere BezeichnungAndere Bezeichnung für diesen Eintrag
|
|
| Frühere BezeichnungFrühere Bezeichnung für diesen Eintrag
|
Aspernplatz
|
| Spätere BezeichnungSpätere Bezeichnung für diesen Eintrag
|
|
| Benannt nach
|
Julius Raab
|
| BezirkBezirk
|
1
|
| Prominente BewohnerWichtige Personen mit Bezug zum Objekt oder Bauwerk
|
|
| Besondere BauwerkeWichtige Bauwerke mit Bezug zum Objekt
|
|
| Wien Geschichte Wiki IDIdentifier/Persistenter URL zur Seite ᵖ
|
22647
|
| GND IDGemeindsame Normdatei ᵖ
|
|
| Wikidata IDID von Wikidata ᵖ
|
|
| Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki ᵖ
|
|
| RessourceUrsprüngliche Ressource ᵖ
|
Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Kommission zur Prüfung der Wiener Straßennamen
|
| Export
|
RDF
|
| Recherche
|
|
Letzte Änderung am 17.03.2022 durch WIEN1.lanmuswid
| BildnameName des Bildes inklusve Dateiendung (z. B: ".jpeg"). Sie können aus bereits hochgeladenen Bildern auswählen oder einen neuen Namen angeben und nach dem Speichern das Bild hochladens
|
HMW 078079 000437.jpg
|
| BildunterschriftInformation, die unterhalb des Bildes angezeigt werden soll
|
Der spätere Aspernplatz und die Radetzkybrücke mit der Franz-Josephs-Kaserne, um 1870
|
Bezeichnungen siehe Objektdaten
Hier befindet / befand sich:
Julius-Raab-Platz (1.), benannt (18. Oktober 1976 Gemeinderatsausschuss für Kultur) nach Bundeskanzler Julius Raab; vorher (ab 1903) Aspernplatz. Im Mittelalter gehörte die Gegend zur Vorstadt beim Stubentor, ab dem 16. Jahrhundert zum Glacis, nach der Erbauung der Franz-Joseph-Kaserne zu deren Vorfeld.
- Historische Ansichten des Julius-Raab-Platzes von Bruno Reiffenstein
1., Julius-Raab-Platz (damals Aspernplatz), um 1940
1., Julius-Raab-Platz (damals Aspernplatz), um 1940
1., Julius-Raab-Platz (damals Aspernplatz), um 1940
1., Julius-Raab-Platz (damals Aspernplatz), um 1940
1., Julius-Raab-Platz 1 (damals Aspernplatz), um 1940
1., Julius-Raab-Platz 1-2 (damals Aspernplatz), um 1940
1., Julius-Raab-Platz 4 (damals Aspernplatz): Atlas-Hof, um 1940
Der Platz bildet das "Scharnier" zwischen dem hier endenden Franz-Josefs-Kai am Donaukanal und der Ringstraße, die hier mit dem Stubenring beginnt. Bekanntes Gebäude am Platz ist die Urania, Kino und Volksbildungshaus. Mit einer Schmalseite grenzt das bis 1913 als k.u.k. Kriegsministerium erbaute Regierungsgebäude an den Platz.
Über den Platz verkehren Straßenbahnlinien; die früheren, stark frequentierten Linien über die Aspernbrücke zur Praterstraße bestehen aber seit der Eröffnung der U-Bahn-Linie U1 im Abschnitt Nestroyplatz - Praterstern, 28. Februar 1981, nicht mehr.
Im Auftrag der Stadt Wien hat eine HistorikerInnen-Kommission die historische Bedeutung jener Persönlichkeiten, nach denen Wiener Straßen benannt sind, von 2011 bis 2013 untersucht sowie eine zeithistorische Kontextualisierung vorgenommen. Aufgrund der daraus gewonnenen Erkenntnisse zur historischen Einordnung von Julius Raab wurde der Straßenname als Fall mit Diskussionsbedarf eingeordnet.
Quellen
Literatur
- Peter Autengruber / Birgit Nemec / Oliver Rathkolb / Florian Wenninger: Umstrittene Wiener Straßennamen. Ein kritisches Lesebuch. Wien: Pichler Verlag 2014, S. 149–151