Josef Keil

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Josef Keil (1962)
Daten zur Person

Josef Keil, * 13. Oktober 1878 Reichenberg, Böhmen (Liberec, Tschechische Republik), † 13. Dezember 1963 Wien, Altphilologe, Archäologe.

Biografie

Josef Keil leitete von 1904 bis 1927 die Ausgrabungen in Ephesos. Er war von 1925 bis 1927 und von 1936 bis 1951 ordentlicher Professor an der Universität Wien, Sekretär und von 1951 bis 1956 Direktor des Österreichischen archäologischen Instituts sowie von 1945 bis 1959 Generalsekretär der Akademie der Wissenschaften (wirkliches Mitglied ab 1939). Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen über Ephesos. Keil erhielt die Ehrenmedaille der Stadt Wien (1953) und den Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaft (1962).

Literatur

  • Heribert Sturm: Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder. München: Oldenbourg 1974 - lfd.
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Rathaus-Korrespondenz. Wien: Presse- und Informationsdienst, 13. 10. 1958, 11. 10. 1963, 11. 10. 1978


Josef Keil im Katalog der Wienbibliothek im Rathaus.