Daten zur Person
Grunddaten
Bestattung
Bild
Adressen
Personen
Organisationen
Auszeichnungen
Namensgeber
Erinnerung
Siehe auch
QR-Code
| PersonennameName der Person im Format Nachname, Vorname
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Gschwandner, Johann
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| Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens wie z.B. Pseudonyme oder Mädchennamen im Format Nachname, Vorname
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Gschwandtner, Johann Nepomuk
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| TitelAkademische Titel (abgekürzt), Amtstitel, Adelstitel
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| Geschlecht
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männlich
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| Wien Geschichte Wiki IDIdentifier/Persistenter URL zur Seite ᵖ
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366021
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| GND IDGemeindsame Normdatei ᵖ
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| Wikidata IDID von Wikidata ᵖ
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| GeburtsdatumDatum der Geburt
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1. April 1827
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| GeburtsortOrt der Geburt
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Hernals 4095100-5
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| SterbedatumSterbedatum
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17. November 1920
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| SterbeortSterbeort
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Wien 4066009-6
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| BerufBeruf
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Architekt, Baumeister
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| ParteizugehörigkeitAngabe der Partei (bei PolitikerInnen)
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Liberale
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| EreignisEreignis, mit dem die Person in Verbindung gebracht wird
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| Nachlass/Vorlass
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| Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki ᵖ
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Gschwandnergasse
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| RessourceUrsprüngliche Ressource ᵖ
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| Export
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RDF
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| Recherche
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Letzte Änderung am 22.05.2025 durch WIEN1.lanm09kka
| BestattungsdatumDatum der Bestattung ᵖ
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20. November 1920
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| FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
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Hernalser Friedhof
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| Grabstelle
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Gruppe AL, Nummer 52
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- Familiäre Beziehung
- Berufliche Beziehung
- Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
Johann Gschwandner, * 1. April 1827 Hernals, † 17. November 1920 Wien, Architekt, Baumeister, Politiker.
Biografie
Johann Gschwandner war der Sohn von Johann Gschwand(t)ner, dem Besitzer des bekannten Vergnügungsetablissements "Gschwandtner" in Hernals. Er absolvierte eine Maurerlehre und begann 1846 eine Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Nach einigen Jahren in der Bauwirtschaft (etwa als Maurer beim Bau der Sophiensäle) legte er 1859 die Baumeisterprüfung ab und gründete 1876 eine Baufirma.
Zu Gschwandners Werken zählen zahlreiche Wohnhäuser im heutigen 17. Bezirk, die Sanitätsstation Hernals (1874) sowie das Rathaus bzw. heutige Amtshaus am Elterleinplatz (1882/1883). Darüber hinaus engagierte er sich als Gemeinderat des Vorortes Hernals und gehörte nach der Eingemeindung des Vororts von 1891 bis 1893 als Mitglied der Liberalen dem Gemeinderat der Stadt Wien an. Er war Mitglied des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins sowie mehrerer Wohltätigkeitsvereine.
Aufgrund seiner humanitären Tätigkeit wurde der Architekt 1890 zum letzten Ehrenbürger von Hernals ernannt. Die Gschwandnergasse trägt - darüber gehen die Quellen auseinander - seinen Namen bzw. den seines Vaters.
Literatur
- Zeitschrift des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines 21/1919, S. 206
Weblinks