Ernst Dania, Werkzeugmaschinen-Fabrik

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Blick in den Hof der Maschinenfabrik Ernst Dania & Co. (10., Leebgasse 2-4), 1930
Daten zur Organisation
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48° 10' 51.83" N, 16° 22' 12.45" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Die "Werkzeugmaschinen-Fabrik Ernst Dania" bestand von 1880 bis 1934 und produzierte Werkzeugmaschinen und Drehbänke.

Geschichte

Der Mechaniker Ernst Dania kam 1874 nach Wien und eröffnete 1880/81 an den Adressen 5., Siebenbrunnengasse 37 beziehungsweise 5., Wehrgasse 9 eine Fabrikation von Werkzeugmaschinen, vor allem Mechanikerdrehbänke. Bereits 1882 erfolgte der Umzug nach Ramperstorffergasse 26 und Griesgasse 14.

Ab 1885 wurde die fabriksmäßige Produktion in Favoriten (10., Laxenburger Straße 10) aufgenommen. Dabei kam es zu einer Assoziation mit der Firma J. Lenhart und Wögerbauer die eine Erweiterung der Montage ermöglichte. Die Übersiedlung in die Leebgasse 4-6 im Jahr 1888 ermöglichte den Bau großer Werkzeugmaschinen für Bahnunternehmen und das Arsenal, für welches Maschinen für die Geschütz- und Geschossfabrikation hergestellt wurden. Im Jahr 1898 waren 22 Beamte und Meister und 250 Arbeiter im Betrieb beschäftigt.

Die Firma schien 1930 das letzte Mal im Lehmann auf.

Quellen

Literatur

  • Die Gross-Industrie Oesterreichs. Festgabe zum glorreichen fünfzigjährigen Regierungs-Jubiläum seiner Majestät des Kaisers Franz Josef I. dargebracht von den Industriellen Oesterreichs 1898, Bd. 3, Wien: Leopold Weiss 1898, S. 48.