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Casinos Austria

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Casinos Austria. Am 5. Jänner 1934 wurde die Österreichische Casino AG in Laxenburg gegründet, im Februar das erste Spiel-Casino (Semmering, Hotel Panhans) eröffnet, am 12. April das Spiel-Casino in Baden bei Wien. Es folgten bis 1937 weitere drei Casinos.

Am 26. August 1944 wurde das letzte Casino geschlossen (Baden), am 12. Juli 1950 das erste wiedereröffnet (Badgastein); das Casino in Baden konnte erst nach dem Abzug der russischen Besatzungsmacht eröffnet werden (9. Juli 1955).

Das erste Spiel-Casino in Wien wurde am 21. April 1961 im Le Palais (4, Favoritenstraße 7) eröffnet. Mit Übernahme der Konzession durch einen österreichischen Konzessionär kam das Aktienkapital der bis dahin überwiegend in ausländischer Hand befindlichen Kapitalien in österreichische Hände.

Im November 1967 wurde die „Österreichische Spielbanken AG" mit Dr. Leo Wallner als Alleinvorstand gegründet (Betriebsaufnahme am 1. Jänner 1968). 1968 erfolgte die Übersiedlung in die Kongreßräume des Hotel de France (1, Schottenring 5), am 8. Dezember 1968 ins Esterházypalais (1, Kärntner Straße 41 [„Cercle Wien"]; 1972/1973 Umbau und Erweiterung [Ausweichquartier: Radetzky-Appartement der Hofburg]).

Im Dezember 1984 erfolgte die Namensänderung auf „Casinos Austria AG". Von den elf inländischen Casinobetrieben befindet sich einer in Wien.

Während der grundlegenden Renovierung im Esterházypalais 1990/91 bezog man ein Ausweichquartier im ehemaligen Grand Hotel (1, Kärntner Ring 9-11).

Der Sitz der AG befindet sich in Wien 3, Rennweg 44. Die Casinos Austria AG betreibt außerdem erfolgreich zahlreiche Betriebe im Ausland und auf Kreuzfahrtschiffen.

Seit 1976 sind die Casinos Austria auch im Bereich ausländischer Casinos und seit 1981 auf dem Gebiet internationaler Schiffscasinos als Know-how-Geber tätig (1991 Beteiligung an Casinos auf 28 Luxuskreuzfahrtschiffen); 1981 wurde das erste Casino im damaligen Ostblock unter Beteiligung der Casinos Austria eröffnet (Budapest).

Siehe auch

Literatur

  • Felix Czeike: Das Casino Wien im Palais Esterházy. In: Wiener Geschichtsblätter 46 (1991), S. 128 ff.