Barnabitengasse

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6., Barnabitengasse 11-13, 1904/05
Daten zum Objekt
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48° 11' 55.02" N, 16° 21' 11.98" E  zur Karte im Wien Kulturgut

Barnabitengasse (6.), benannt (1862) nach dem Orden der Barnabiten, dem die Betreuung der Mariahilfer Kirche übertragen war; angelegt auf dem Terrain des 1790 parzellierten Barnabitenfriedhofs (1797 Freythof Gasse, 1827 und 1852 Kleine Kirchengasse).

Von der Barnabitenkirche (Mariahilfer Kirche) spannt sich zu den ältesten Häusern Nummer 14 (Pfarrhof, zweite Hälfte 18. Jahrhundert) und 16 (erbaut 1770) ein Schwibbogen. Die Verbauung stammt teilweise aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts.

Barnabitengasse 16 - Haydndenkmal, 1906

Gebäude

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe- und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Literatur

  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929