Daten zur Person
Grunddaten
Bestattung
Bild
Adressen
Personen
Organisationen
Auszeichnungen
Namensgeber
Erinnerung
Siehe auch
QR-Code
| PersonennameName der Person im Format Nachname, Vorname
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Haindl, Anton Franz
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| Abweichende NamensformAlternative Formen des Namens wie z.B. Pseudonyme oder Mädchennamen im Format Nachname, Vorname
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| TitelAkademische Titel (abgekürzt), Amtstitel, Adelstitel
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Dr. med., Univ.-Prof.
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| Geschlecht
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männlich
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| Wien Geschichte Wiki IDIdentifier/Persistenter URL zur Seite ᵖ
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372934
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| GND IDGemeindsame Normdatei ᵖ
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1011547503
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| Wikidata IDID von Wikidata ᵖ
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| GeburtsdatumDatum der Geburt
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14. September 1803
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| GeburtsortOrt der Geburt
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Leitmeritz 4074136-9
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| SterbedatumSterbedatum
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25. September 1855
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| SterbeortSterbeort
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Wien 4066009-6
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| BerufBeruf
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Mediziner, Anatom
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| ParteizugehörigkeitAngabe der Partei (bei PolitikerInnen)
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| EreignisEreignis, mit dem die Person in Verbindung gebracht wird
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| Nachlass/Vorlass
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| Siehe auchVerweist auf andere Objekte im Wiki ᵖ
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| RessourceUrsprüngliche Ressource ᵖ
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| Export
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RDF
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| Recherche
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Letzte Änderung am 21.05.2025 durch WIEN1.lanm09mer
| BestattungsdatumDatum der Bestattung ᵖ
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| FriedhofFriedhof, auf dem eine Person begraben wurde
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| Grabstelle
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- Familiäre Beziehung
- Berufliche Beziehung
- Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft
Anton Franz Haindl, * 14. September 1803 Leitmeritz, Böhmen (Litoměřice, Tschechien), † 25. September 1855 Wien, Arzt, Anatom.
Biografie
Der Sohn eines Arztes studierte nach Schulen in Turnau (Turnov) und Jungbunzlau (Mladá Boleslav) Medizin an den Universitäten Wien und Prag. Auf seine Promotion zum Dr. med. 1829 folgte eine Tätigkeit als Prosektor an der Universität Prag. 1831 erhielt er eine Berufung als Professor für Anatomie an die damalige chirurgische Lehranstalt in Klagenfurt. 1834 wechselte er auf den gleichen Lehrstuhl an der Universität Lemberg, wo er auch als Direktor des dortigen Allgemeinen Krankenhauses fungierte.
1851 wurde der für sein Organisationstalent geschätzte Anatom zum Direktor des Allgemeinen Krankenhauses in Wien bestellt. Seine Amtszeit war von schweren Typhus- und Cholera-Epidemien geprägt, die zur Überfüllung der Anstalt führten. Außerdem richtete er eine Bibliothek für die Pfleglinge ein. Er starb nach nur vier Jahren Amtszeit selbst an Cholera.
Literatur
- Karl Heinz Tragl: Chronik der Wiener Krankenanstalten. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2007, S. 37
- Eduard Meder: Die Direktoren des Wiener Allgemeinen Krankenhauses (2. Fortsetzung). In: Wiener Medizinische Wochenschrift 32/1935, S. 875
Weblinks