Eduard Angerer: Unterschied zwischen den Versionen

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Angerer Eduard, * 6. Dezember 1816 Wien, † 22. August 1898 Wien 1, Stephansplatz 6 (Heiligenstädter Friedhof), Weihbischof, Generalvikar. Besuchte 1837-1841 das Priesterseminar (Priesterweihe 24. Juli 1841) und war seit 1843 Sekretär der Erzbischöfe [[Vinzenz Eduard Milde|Milde]] und [[Joseph Othmar Rauscher|Rauscher]] (unter letzterem 1852-1855 Protokollführer bei den Konkordatsverhandlungen) und seit 1855 am Metropolitangericht. 1862 wurde Anger Kanonikus des Metropolitankapitels St. Stephan, seit 1870 war er gleichzeitig Stadtdechant der Leopoldstadt. Seit 13. Mai 1876 war Angerer Generalvikar der Erzbischöfe [[Johann Rudolf Kutschker|Kutschker]], [[Cölestin Josef Ganglbauer|Ganglbauer]] und [[Anton Josef Gruscha|Gruscha]]. Am 26. Juni 1876 wurde er Titularbischof von Alalia und Weihbischof in Wien, am 16. Juli 1876 erfolgte durch Kutschker die Konsekration (1877 Dr. theol.). Nach dem Tod Kutschkers (1881) beziehungsweise Ganglbauers (1889) war Anger Kapitularvikar, 1890 wurde er Dompropst und am 26. Juni 1890 Titularerzbischof von Selymbria.
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Angerer Eduard, * 6. Dezember 1816 Wien, † 22. August 1898 Wien 1, Stephansplatz 6 (Heiligenstädter Friedhof), Weihbischof, Generalvikar. Besuchte 1837-1841 das Priesterseminar (Priesterweihe 24. Juli 1841) und war seit 1843 Sekretär der Erzbischöfe [[Vinzenz Eduard Milde|Milde]] und [[Joseph Othmar Rauscher|Rauscher]] (unter letzterem 1852-1855 Protokollführer bei den Konkordatsverhandlungen) und seit 1855 am Metropolitangericht. 1862 wurde Anger Kanonikus des Metropolitankapitels St. Stephan, seit 1870 war er gleichzeitig Stadtdechant der Leopoldstadt. Seit 13. Mai 1876 war Angerer Generalvikar der Erzbischöfe [[Johann Rudolf Kutschker|Kutschker]], [[Cölestin Josef Ganglbauer|Ganglbauer]] und [[Anton Josef Gruscha|Gruscha]]. Am 26. Juni 1876 wurde er Titularbischof von Alalia und Weihbischof in Wien, am 16. Juli 1876 erfolgte durch Kutschker die Konsekration (1877 Dr. theol.). Nach dem Tod Kutschkers (1881) beziehungsweise Ganglbauers (1889) war Angerer Kapitularvikar, 1890 wurde er Dompropst und am 26. Juni 1890 Titularerzbischof von Selymbria.
  
 
== Literatur ==  
 
== Literatur ==  

Version vom 6. Dezember 2013, 11:26 Uhr

Daten zur Person
Personenname Angerer Eduard
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
PageID 23137
GND
Wikidata
Geburtsdatum 6. Dezember 1816
Geburtsort Wien
Sterbedatum 22. August 1898
Sterbeort Wien
Beruf Priester
Parteizugehörigkeit
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Objektbezug
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Recherche
Letzte Änderung am 6.12.2013 durch WIEN1.lanm09was
Begräbnisdatum 25. August 1898
Friedhof
Grabstelle Heiligenstädter Friedhof
  • 1., Stephansplatz 6 (Sterbeadresse)
Familiäre Beziehung
Berufliche Beziehung
Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft

  • Weihbischof )
  • Generalvikar )
  • )

Angerer Eduard, * 6. Dezember 1816 Wien, † 22. August 1898 Wien 1, Stephansplatz 6 (Heiligenstädter Friedhof), Weihbischof, Generalvikar. Besuchte 1837-1841 das Priesterseminar (Priesterweihe 24. Juli 1841) und war seit 1843 Sekretär der Erzbischöfe Milde und Rauscher (unter letzterem 1852-1855 Protokollführer bei den Konkordatsverhandlungen) und seit 1855 am Metropolitangericht. 1862 wurde Anger Kanonikus des Metropolitankapitels St. Stephan, seit 1870 war er gleichzeitig Stadtdechant der Leopoldstadt. Seit 13. Mai 1876 war Angerer Generalvikar der Erzbischöfe Kutschker, Ganglbauer und Gruscha. Am 26. Juni 1876 wurde er Titularbischof von Alalia und Weihbischof in Wien, am 16. Juli 1876 erfolgte durch Kutschker die Konsekration (1877 Dr. theol.). Nach dem Tod Kutschkers (1881) beziehungsweise Ganglbauers (1889) war Angerer Kapitularvikar, 1890 wurde er Dompropst und am 26. Juni 1890 Titularerzbischof von Selymbria.

Literatur

  • Franz Loidl: Titularerzbischof Eduard Angerer. In: Beitrag Wiener Diözesangeschichte 18 (1977), S. 41
  • Erwin Gatz: Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder. Ein biographisches Lexikon. Band 1: 1785/1803-1945. Berlin: Duncker & Humblot 1983
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815 – 1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 - lfd.
  • Wiener Zeitung, 23.02.1898
  • Unsere Heimat. Zeitschrift für Landeskunde von Niederösterreich. St. Pölten: Verein für Landeskunde von Niederösterreich 1928-1943, 37/1966, Heft 1/3, S. 37